Brückentage clever nutzenUrlaub 2027: So holt ihr aus 30 Urlaubstagen 61 freie Tage!

Ein Termin ist in einem Kalender eingetragen:  Urlaub
Der Kalender macht es Arbeitnehmern in Sachen Urlaub 2027 nicht leicht (Symbolbild).
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Bloß keinen freien Tag verschenken!
2027 fallen mehrere Feiertage ausgerechnet aufs Wochenende. Unser Jahresplan zeigt, wie ihr trotzdem viel Urlaub rausbekommt. Denn aus 30 Urlaubstagen könnt ihr ganz leicht bis zu 61 freie Tage bekommen.

Brückentage 2027: Warum sich genaues Planen lohnt

Der Kalender macht es Arbeitnehmern 2027 nicht leicht. So fallen der 1. Mai und der erste Weihnachtstag auf einen Samstag, der 3. Oktober und der zweite Weihnachtstag auf einen Sonntag, wie der deutsche Gewerkschaftsbund erklärt. Wer am Wochenende ohnehin frei hat, gewinnt dadurch keinen zusätzlichen freien Arbeitstag.

Lese-Tipp: Viele Brückentage gibt es nicht! Feiertage 2027 fallen arbeitnehmerunfreundlich

Urlaubsplanung 2027: Diese Urlaubstage müsst ihr einreichen

Für eure Urlaubsplanung 2027 haben wir einen möglichen Beispielplan. Grundlage sind die bundesweiten Feiertage, die auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auflistet. Wir rechnen mit 30 Urlaubstagen, einer Arbeitswoche von Montag bis Freitag sowie freien Wochenenden und Feiertagen.

Der Plan verbindet die Brückentage 2027 mit einem längeren Sommerurlaub und Pausen im Herbst und an Weihnachten. Die Sommer- und Herbsttermine sind Beispiele, die ihr verschieben könnt.

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Urlaubsplan für 2027 im Überblick

  • Neujahr: 4. Januar freinehmen → 1 Urlaubstag, 4 Tage frei vom 1. bis 4. Januar.

  • Ostern: 22. bis 25. März freinehmen → 4 Urlaubstage, 10 Tage frei vom 20. bis 29. März.

  • Christi Himmelfahrt: 7. Mai freinehmen → 1 Urlaubstag, 4 Tage frei vom 6. bis 9. Mai.

  • Pfingsten: 18. bis 21. Mai freinehmen → 4 Urlaubstage, 9 Tage frei vom 15. bis 23. Mai.

  • Sommerurlaub: 12. bis 23. Juli freinehmen → 10 Urlaubstage, 16 Tage frei vom 10. bis 25. Juli.

  • Herbstpause: 18. bis 22. Oktober freinehmen → 5 Urlaubstage, 9 Tage frei vom 16. bis 24. Oktober.

  • Weihnachten: 20. bis 24. Dezember freinehmen → 5 Urlaubstage, 9 Tage frei vom 18. bis 26. Dezember.

Unterm Strich ergeben sich mit unserem Beispielplan aus genau 30 Urlaubstagen sieben Auszeiten mit insgesamt 61 freien Tagen. Das machen Wochenendtage und Feiertage möglich. Wichtig: Heiligabend ist kein gesetzlicher Feiertag und in unserem Beispiel als voller Urlaubstag gerechnet. Günstigere betriebliche Regelungen können euren Bedarf verringern.

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Lieber länger weg? Diese Tricks verlängern eure Pause

Zu Ostern könnt ihr noch aufstocken: Nehmt zusätzlich den 30. März bis 2. April frei. Dann habt ihr mit acht Urlaubstagen vom 20. März bis 4. April insgesamt 16 Tage am Stück frei. Die vier zusätzlichen Urlaubstage müsst ihr dafür an anderer Stelle im Jahresplan einsparen.

Auch Himmelfahrt und Pfingsten lassen sich verbinden: Mit Urlaub am 7. Mai sowie vom 10. bis 14. Mai habt ihr vom 6. bis 17. Mai zwölf Tage am Stück frei. Diese Alternative ersetzt die beiden getrennten Mai-Blöcke und kostet sechs statt fünf Urlaubstage – also einen zusätzlichen Tag, den ihr anderswo abziehen müsst.

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Regionale Feiertage: Ein kleiner Bonus zum Schluss

Je nach Arbeitsort geht noch mehr: Fronleichnam fällt auf Donnerstag, den 27. Mai, und ist unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg ein Feiertag. Wer dort den 28. Mai freinimmt, bekommt vier freie Tage vom 27. bis 30. Mai. Für diesen Kurztrip könnt ihr einen Urlaubstag aus dem Beispielplan umverteilen.

Verwendete Quellen: Deutscher Gewerkschaftsbund und ADAC