Streifenfrei und fleckenlos?Knackig braun wie nach dem Urlaub! Wir haben den Selbstbräuner von M. Asam getestet

Schön braun sollen wir werden mit dem Selbstbräuner von M. Asam. Aber ist das wirklich so?
Der Sommer zieht von dannen und so langsam erblasst der sonnengeküsste Teint. Ein Gefühl, das wohl viele von uns kennen, wenn sich die goldenen Herbsttage anschleichen. Andere erreichen erst gar keinen Bräunungsgrad und bleiben weiß wie ein Büffel-Mozzarella – wie unser Redakteur Tobias Willms. Aus diesem Grund hat er den Bestseller-Selbstbräuner von M. Asam getestet. Und oh Wunder, plötzlich denken die Kollegen, er war im Urlaub.
Selbstbräuner von M. Asam im Test: So funktioniert das Self-Tanning-Fluid für den Körper
Seit einigen Jahren bin ich auf der Suche nach DEM Selbstbräuner, der meine Haut hübsch und dezent braun einfärbt. Mein Hautton ist recht blass und seitdem ich einmal einen Selbstbräuner aufgetragen habe, möchte ich die leichte Bräune nicht mehr missen. Ich habe schon etliche Produkte getestet, doch so einen richtigen Favoriten konnte ich nicht ausmachen. Entweder wurden die Hände und Füße fleckig, die Kleidung färbte sich mit mir orange, bei Sprays tönte ich direkt mein Haar mit, weil ich nicht zielgenau war. Da ich erst kürzlich das Magic-Finish-Make-up von M. Asam für gut befunden habe und mir auf Social Media immer wieder der Selbstbräuner von M. Asam* vorgeschlagen wird: Hier kommt mein nächster Versuch, streifenfrei und knackig braun in den Herbst zu starten.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Bislang habe ich Selbstbräuner in Form von Lotionen, Sprays oder Mousse ausprobiert. Das Self-Tanning-Fluid von M. Asam ist da anders: Es ist flüssig und soll dadurch besonders einfach aufzutragen sein. Dank Traubenkernöl und Hyaluronsäure pflegt der Selbstbräuner die Haut laut Asambeauty zusätzlich – ein All-in-one-Produkt also für sommerliche Bräune und eine strahlend schöne Haut? Die Besonderheit: Der Bräuner soll recht zart auf der Haut sein, weshalb er sich zur mehrmaligen Anwendung eignet. Je öfter ihr ihn hintereinander auftragt, desto intensiver wird die Bräune. Und intensiv? Das klingt voll nach mir.
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Was ist in dem Selbstbräuner drin?
Die meisten Selbstbräunungsprodukte enthalten neben Pflegestoffen das sogenannte DHA (Dihydroxyaceton), das auch Glyceron genannt wird. DHA reagiert mit den Proteinen und Aminosäuren der obersten Hautschicht. Dadurch verfärbt sie sich nach mehreren Stunden bräunlich. Je nach Produkt kann die Bräune mal stärker, mal weniger stark ausfallen. Nachteil der Prozedur: Da sich die Haut des Menschen immer wieder erneuert, halten Selbstbräuner maximal eine Woche. Danach blättern sie ab oder müssen mit einem Peeling sanft entfernt werden. Anschließend dürft ihr aber direkt wieder den nächsten Selbstbräuner auftragen.
Selbstbräuner von M. Asam im Test: Wie gut ist der Bestseller wirklich?

Ich wage mich an den Selbstbräuner-Test: Zuallererst fällt mir das stylische Produktdesign auf. Und auch so: Die Flasche, in der der Selbstbräuner kommt, ist weder undicht noch unhandlich. Alles davon hatte ich in der Vergangenheit bereits. Oft führt ein undichter Deckel zu Flecken in Möbeln oder Textilien. Und das ist ärgerlich. Durch die Kunststoffpumpe kann ich so viel Selbstbräuner auf meine Hand geben, wie ich benötige.
Die Handhabung gefällt mir sehr gut. Auffällig ist die Farbe des Fluids. Sie ist braun pigmentiert. Und das ist perfekt: Beim Auftragen sehe ich dadurch, wo ich das Produkt bereits in die Haut einmassiert habe – und wo nicht. Ich gebe zu: In der Vergangenheit hatte ich Produkte, bei denen das nicht der Fall war. Nach sechs Stunden sah ich dann aus wie ein Streifenhörnchen: an manchen Stellen schneeweiß, woanders kross braun. Ich trage den Selbstbräuner von M. Asam nur auf den Körper auf, inklusive Händen und Füßen. Das Gesicht lasse ich aus. Damit die Nägel sich nicht anschließend verfärben, muss ich besonders vorsichtig sein. Alles in allem geht das leicht von der Hand.
Mein Highlight ist der Geruch: Das Self-Tanning-Fluid riecht nämlich nach frischem Duschgel. Andere Produkte müffeln im Vergleich undefinierbar streng – Selbstbräuner haben eben ihren ganz eigenen „Duft”, der nicht so toll ist. Für das Gesicht könnt ihr übrigens am besten Selbstbräuner-Drops wie die Sun Drops von M. Asam* verwenden. Mein Favorit sind die Collistar Face Magic Drops*, da sie eine fleckenlose und angenehme Bräune zaubern.
Wichtig: Wer öfter mit Selbstbräunern hantiert, weiß um die Gefahr von verfärbten Handinnenflächen nach dem Auftragen. Wer das vermeiden will, verwendet einen Selbstbräuner-Handschuh*. Er ist soft auf der Haut, verteilt das Produkt gut, und ihr könnt ihn nach dem Bräunen in der Waschmaschine waschen.
Das Ergebnis: So hübsch sieht die Bräune mit dem Selbstbräuner aus

Nach dem Auftragen erstrahlt meine Haut bereits in einem leichten Teint. Da ich aber weiß, dass Selbstbräuner eine Zeit lang brauchen, um nachzudunkeln, warte ich sechs Stunden. Und siehe da: Die Bräune gefällt mir schon richtig gut. Glücklicherweise sind keine unangenehmen Flecken oder Streifen entstanden. Selbst an den Händen und Füßen sehe ich keine auffälligen Makel. Und auch meine Klamotten und Wohntextilien sind verschont geblieben – der Selbstbräuner färbt nicht ab.
Wie mir der Teint gefällt? Ich finde den Bräunungseffekt natürlich und dezent, allerdings weitaus zarter als ich es gewohnt bin. Daher entscheide ich mich, den Selbstbräuner von M. Asam zwei Tage in Folge aufzutragen, um die Intensität zu steigern. Wer nach einem Selbstbräuner sucht, der in vier bis sechs Stunden richtig nachdunkelt und sehr intensiv ist, dem empfehle ich meinen Lieblings-Selbstbräuner St. Tropez Self Tan Express Bronzing Mousse*. Aber Vorsicht: Die Bräune ist sehr stark, und den ersten Tag färbt das Mousse überall ab, wo es nur geht.

Nach zwei Tagen bin ich mit dem Endergebnis mehr als zufrieden. Das Braun ist wirklich schön und anders als bei anderen Produkten nicht orange. Oftmals hatte ich das Problem, am Ende wie ein Karotte auszusehen. Und auch die Kollegen finden das Resultat hübsch anzusehen. Gut, jeder wusste, dass ich nicht im Urlaub war. Ich wette aber, wenn sie es nicht besser gewusst hätten, wäre ich als knackig brauner Kanaren-Urlauber durchgegangen. Mit 19,99 Euro reiht sich der Selbstbräuner in die Preisklasse von Bestseller wie St. Tropez oder Bondi Sands ein. Ich finde, der M.-Asam-Selbstbräuner kann wirklich was und schenkt eine schöne, natürliche Bräune. Für mich dürfte das Endergebnis allerdings etwas kräftiger sein, nach zwei Tagen Anwendung geht es aber absolut.
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