„Wie bitte?”Drei Kopfhörer, eine Gemeinsamkeit: Anker setzt bei neuen Modellen auf KI für bessere Stimmqualität

„Kannst du mich hören?”
Wer mit Kopfhörern ständig nachfragen muss, ob die eigene Stimme überhaupt ankommt, könnte mit Ankers neuen Soundcore-Modellen eine spannende Alternative zu anderen Anbietern finden.
Nicht aufs Hören: Diese Kopfhörer setzen Fokus aufs Sprechen
Beim Musikhören ungestört, beim Telefonieren genervt: Während die Soundqualität auf den eigenen Ohren top ist, müssen beim Mikrofon oft Abstriche gemacht werden. Das kann an lauten Geräuschen aus der Umgebung liegen, die die Stimme verzerrter wirken lassen – das macht so gar keinen Spaß beim Schnacken und schon gar nicht bei einem wichtigen Meeting im Büro. Genau hier setzt Soundcore an. Ein spezieller Thus-KI-Chip soll die eigene Stimme gezielt herausfiltern und störende Umgebungsgeräusche möglichst effektiv ausblenden.
In Form von bequemen Over-Ears kommen die Anker Soundcore Space 2 Pro* daher. Sechs Mikrofone kümmern sich um eine möglichst klare Stimme beim Telefonieren, während insgesamt acht Mikros zusammen mit dem KI-Chip permanent die Umgebung checken. So kann sich die aktive Geräuschunterdrückung, kurz ANC, laufend an Bahnsteig, Büro oder Straßentrubel anpassen. Die neuen Modelle gibt es sowohl direkt im Anker-Shop als auch bei Amazon. Hier kann zwischen Schwarz und Grau gewählt werden. Der Akku soll (bei Bluetooth-Benutzung ohne Kabel) bis zu 30 Stunden mit und bis zu 60 Stunden ohne ANC halten.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
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Auch in klein: KI-Technik auch als In-Ear genießen
Besonders beim Sport sind In-Ear-Kopfhörer oftmals praktischer. Den Thus-KI-Chip gibt es daher auch für die Alternative im Hosentaschenformat. Die Technologie bei den Soundcore Liberty Buds 2* funktioniert genau gleich: Acht Sensoren nehmen bei Telefonaten und Videomeetings die eigene Stimme möglichst präzise ins Visier, während der KI-Chip störende Geräusche aus der Umgebung herausfiltert. Je drei Mikrofone und ein Knochenschallsensor pro Earbud erfassen die Stimme gezielt und heben sie von Umgebungsgeräuschen ab. So bleibt die Sprachübertragung bei Anrufen möglichst klar und verständlich – auch während eines Telefonats bei der nächsten Joggingrunde. Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Weiß und Perlmutt.
Wer das Gefühl von Stöpseln im Ohr nicht mag, setzt auf Open-Ear-Kopfhörer, die über Knochenschall-Akustik funktionieren. Hierfür liefert Anker die Soundcore AeroClip 2 Earbuds*. Durch das offene Clip-on-Design bleiben die Ohren frei, während der sogenannte Whisper Mode laut Anker selbst leise gesprochene Worte verständlich übertragen soll – praktisch etwa im Büro oder unterwegs in der Bahn. Zudem soll mittels KI Gesprochenes in über 100 Sprachen via Soundcore-App übersetzt werden können, um Sprachbarrieren beispielsweise im Job oder auf Reisen zu überwinden. Bei der Laufzeit nennt der Hersteller bis zu acht Stunden pro Ladung und insgesamt 32 Stunden mit Ladecase.
Und wie ist der Klang?
Nicht außer Acht zu lassen ist natürlich die Soundqualität bei Kopfhörern. Denn klar ist: Rund 200 Euro für Kopfhörer sind nur schwer zu rechtfertigen, wenn Telefonate top klingen, die Lieblingssongs aber plötzlich ziemlich blass wirken.
Beim Space 2 Pro setzt Soundcore für Musik auf eine 35-Millimeter-Membran. Zusätzlich kommt HearID 5.0 zum Einsatz: Nach einem persönlichen Hörtest soll der Klang individuell an das eigene Hörvermögen angepasst werden. Wie gut das in der Praxis funktioniert, lässt sich anhand der Herstellerangaben allein allerdings noch nicht bewerten.
Beim Klang gehen die AeroClip 2 und Liberty Buds 2 unterschiedliche Wege: Die offenen AeroClip 2 setzen auf Zwölf-Millimeter-Dual-Magnet-Treiber, Hi-Res-Audio und LDAC – laut Anker mit kräftigem Bass und detailreichen Höhen, obwohl das Open-Ear-Design die Ohren bewusst nicht abschottet. Die Liberty Buds 2 arbeiten dagegen mit einer speziell entwickelten 9,2-Millimeter-Wollpapier-Membran und HearID 5.0, das den Klang anhand eines persönlichen Hörprofils individuell abstimmt. Zusätzlich schirmt das Full-Band-ANC der In-Ears störende Außengeräusche ab, wodurch Musik insbesondere in lauter Umgebung präsenter wirken dürfte.
Alternative: OpenDots von Shokz
Clip ans Ohr, Musik an: Shokz OpenDots Air* setzen ebenfalls auf ein luftiges Open-Ear-Design. KI-gestützte Noise-Cancelling-Mikrofone filtern störende Umgebungsgeräusche heraus und halten die Stimme bei Anrufen möglichst klar verständlich. Zwei 11,8-Millimeter-Treiber pro Earbud samt Bassphere-Technologie liefern laut Hersteller einen satten, ausgewogenen Klang, während vier EQ-Modi in der App Raum für persönliche Vorlieben lassen. Mit nur 6,3 Gramm pro Hörer, IP55-Schutz und bis zu 36 Stunden Akkulaufzeit inklusive Ladecase eignen sich die Clip-on-Kopfhörer für den Einsatz im Alltag, im Büro und unterwegs.
Fazit: Wer braucht die neuen Soundcore-Kopfhörer?
Besonders interessant sind die Modelle für alle, die beim Kopfhörer Wert auf starke Telefonate, effektives ANC und möglichst viel Akku-Ausdauer legen.
Verwendete Quellen: Pressemitteilung Anker (22.09.26), amazon.de, eigene RTL-Recherche
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