Soll 2028 auf dem Streamingdienst laufen"Fast & Furious": Peacock gibt grünes Licht für eine Serie

Die "Fast & Furious"-Reihe kommt ins Fernsehen. Peacock hat grünes Licht für einen Serienableger gegeben, der 2028 starten soll. Vin Diesel ist als ausführender Produzent beteiligt.
Die "Fast & Furious"-Filmreihe erhält einen Serienableger. Nach Informationen von "Deadline" hat Peacock grünes Licht für eine Serie auf Grundlage des populären Franchises gegeben. Mike Daniels und Wolfe Coleman zeichnen für die Drehbücher verantwortlich und fungieren zugleich als Co-Showrunner. Die Serie soll 2028 beim Streamingdienst erscheinen.
Vin Diesel (59), Hauptdarsteller und Star der Filmreihe, beteiligt sich als ausführender Produzent an dem Projekt. Details zur Handlung oder Besetzung sind bislang nicht bekannt. Für Fans hält das Jahr zudem das große Finale im Kino bereit: Der elfte und letzte Film mit dem Titel "Fast Forever" soll im März 2028 anlaufen.
Im Mai wurden die Pläne bekannt gegeben
Die Pläne für eine "Fast & Furious"-Serie hatte Vin Diesel bereits im Mai bei den NBCUniversal-Upfronts öffentlich gemacht. "Wie ihr alle wisst, liegen uns diese Filme sehr am Herzen, aber im Laufe des letzten Jahrzehnts haben wir erkannt, dass die Fans mehr wollten - sie wollten, dass wir die klassischen Figuren und ihre Geschichten weiterentwickeln", erklärte er auf der Veranstaltung. Nach Diesels Worten bestehe seit rund zehn Jahren der Wunsch, die erfolgreiche Reihe auch im Fernsehen fortzuführen.
Überzeugt habe ihn die Idee jedoch erst, nachdem Universal-Studios-Chefin Donna Langley (58) zusätzlich die Führung des Fernsehgeschäfts von NBCUniversal übernommen hatte. "Da wurde mir klar, dass die Integrität der Figuren, die internationale Anziehungskraft und das Gefühl, eine Familie zu sein, auch im Fernsehbereich gewahrt wird", sagte Diesel.
Goldgrube "Fast & Furious"
Für Universal zählt "Fast & Furious" zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Filmreihen des Studios. Die bisher erschienenen Teile spielten weltweit zusammen mehr als sieben Milliarden Dollar ein. Den größten Kassenerfolg erzielte "Furious 7" mit einem globalen Einspielergebnis von rund 1,5 Milliarden Dollar.
Zugleich war es der letzte Film mit Paul Walker (1973-2013): Der Schauspieler kam 2013 bei einem Autounfall ums Leben. Für die Fertigstellung der verbliebenen Szenen fungierten seine Brüder Cody und Caleb Walker als Körperdoubles.
(des/spot)