Im Dezember"Charité 1831": Die Erfolgsserie kehrt mit drei "Tatort"-Stars zurück

Marlene Burow und Harald Krassnitzer in "Charité 1831".
Marlene Burow und Harald Krassnitzer in "Charité 1831".
ARD Degeto Film/Zuzana Panská

Die ARD setzt "Charité" mit einer fünften Staffel fort. Die neuen Folgen spielen im Jahr 1831 und erzählen von einer jungen Frau, die sich als Mann ausgibt, um Medizin zu praktizieren. In weiteren Hauptrollen sind drei "Tatort"-Stars zu sehen.

Die ARD-Serie "Charité" bekommt eine fünfte Staffel. Unter dem Titel "Charité 1831" sind die vier neuen Folgen ab dem 18. Dezember in der ARD Mediathek abrufbar. Das Erste zeigt alle Episoden am 22. Dezember ab 20:15 Uhr am Stück. Das geht aus der Programmankündigung des Senders zur neuen Seriensaison hervor.

Nach Ausflügen in die Kaiserzeit, die NS-Diktatur, die Zeit des Mauerbaus und zuletzt in die Zukunft springt die Reihe diesmal weit zurück. Schauplatz ist die Berliner Klinik im frühen 19. Jahrhundert, als die Cholera die Stadt in Atem hält.

Ein Unterarzt mit Geheimnis

Im Mittelpunkt steht laut ARD der ehrgeizige junge Unterarzt Overath, der an der Charité von den Besten lernen will. Doch Overath hütet ein gefährliches Geheimnis: "Er" ist in Wahrheit eine Frau. Gespielt wird die Figur von Marlene Burow.

Brenzlig wird es, als Overaths ehemaliger Verlobter Calow als Unter- und Armenarzt an der Klinik anfängt. Zugleich wird Konkurrent Romberg immer misstrauischer, und Overath verliebt sich ein zweites Mal in den idealistischen Calow. Dann bricht die Cholera aus. Im Kampf um Menschenleben muss nicht nur Overath über sich hinauswachsen.

Zwei Ex-Kommissare und ein bevorstehender Abschied

Neben Burow sind unter anderem Philip Froissant, Idan Weiss, Jan Krauter, Kriemhild Hamann, Marius Ahrendt und Lillemor Leistenschneider zu sehen. Für Aufsehen dürften aber vor allem drei andere Namen sorgen: Harald Krassnitzer, Anna Schudt und Dominic Raacke. Alle drei waren schon "Tatort"-Ermittler.

Krassnitzer ermittelte jahrelang an der Seite von Adele Neuhauser im Wiener "Tatort", sein Abschied steht Ende des Jahres bevor. Schudt war rund zehn Jahre lang als Kommissarin Martina Bönisch in Dortmund im Einsatz, bevor sie sich 2022 verabschiedete. In "Charité" spielt sie laut "Bild" die Figur Gesine Vogelsang. Raacke war von 1999 bis 2014 als Till Ritter im Berliner "Tatort" zu sehen.

Regie führte Alexander Dierbach, die Drehbücher stammen von Sandra Stöckmann sowie Gesa Scheibner und Judy Horney. Gedreht wurde nach Angaben von "Bild" im Frühjahr in Prag. Die ARD betont, dass für die Darstellung der historisch belegten Ereignisse eine medizinhistorische Beratung eingebunden wurde. Die Charité selbst unterstützte die Produktion.

(jom/spot)