Zu Tode gearbeitet?Nach 14-Stunden Schichten: DPD-Paketbote tot hinter dem Steuer gefunden!

14 Stunden Schichten, und das 7 Tage die Woche! In Großbritannien soll ein DPD-Kurierbote nach einer solchen Schicht zusammengebrochen und gestorben sein. Die britische Zeitung „Sun“ berichtet: Die bevorstehende Black-Week habe zu einem enormen Bestellaufkommen geführt. Die Folge: Unzählige Überstunden und Druck für Paketboten. Für Warren Norton aus dem englischen Gravesend, soll das zu viel gewesen sein. Er starb plötzlich nach einer anstrengenden Schicht.
Lese-Tipp: Das ist die Black-Week.
Warren Norton soll 14-Stunden-Schichten für DPD gearbeitet haben

Der alleinerziehende Vater einer 14-Jährigen soll Medienberichten zufolge in den letzten Wochen seines Lebens viele Überstunden gemacht haben. Arbeitsbeginn um 6 Uhr morgens, Feierabend erst um 20 Uhr – eine extreme Belastung!
Eine unbekannte Quelle berichtet der „Sun“: „Warren hat in letzter Zeit viel gearbeitet, um so viele Pakete wie möglich auszuliefern.“ Denn der Druck des Lieferunternehmens ist groß: „Die Manager versuchen, dich dazu zu überreden, mehrere Tage und länger zu arbeiten, weil sie wissen, dass wir Selbstständige sind.“ Im Schnitt soll Warren 150 Päckchen am Tag ausgeliefert haben, mit einem Verdienst von nur knappen 140 Euro am Tag!
Die Quelle erhebt weitere schwere Vorwürfe. Das Wichtigste für DPD sei: „Die Lagerhalle muss um jeden Preis von Paketen befreit werden“. Hat dieser Druck Warren Norton das Leben gekostet? Zur Todesursache des Paketboten wurden bisher keine Details veröffentlicht.
Lese-Tipp: DPD-Fahrer nach diesem Video suspendiert!
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Kollegen entdeckten den Paketboten tot hinter dem Steuer
Der Körper des 49-jährigen Vaters soll von seinen Kollegen entdeckt worden sein. Er ist wohl in seinem Auto noch auf der Lagerfläche des Lieferunternehmens zusammengeklappt. Zuerst vermuteten seine Kollegen, er würde schlafen. Als er dann aber nicht reagierte, schlugen sie die Scheibe ein und stellten fest: Warren war bereits tot. Jegliche Wiederbelebungsversuche scheiterten. Ein DPD-Sprecher bestätigte der „Sun“ den Todesfall und sagte: „Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei seiner Familie und seinen Freunden.“
Das Versandunternehmen DPD steht immer wieder wegen der dortigen Arbeitsbedingungen in der Kritik. Zuletzt soll ein 53-Jähriger Paketbote gestoben sein, da der Druck auf der Arbeit so groß gewesen sein soll, dass er seine Gesundheit vernachlässigte. (xls)