Zu schlechte Quoten: "Die Quarantäne-WG" fliegt aus dem Programm

Das Experiment mit der "Quarantäne-WG" hat nicht zum gewünschten Ergebnis geführt
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26. März 2020 - 16:56 Uhr

Experiment ist gescheitert

"Die Quarantäne-WG" ist gescheitert. Die improvisierte Prime-Time-Show mit Günther Jauch (63), Thomas Gottschalk (69) und Oliver Pocher (42) wird vom Privatsender RTL nach nur drei Folgen ab sofort aus dem Programm. Das teilte der Sender nun nimmt. Grund dafür sind offenbar die schlechten Einschaltquoten.

So starte die virtuelle WG, die sich live im Videochat der Corona-Pandemie widmete, am Montag (23. März) mit 3,27 Millionen Zuschauern ab drei Jahren und einem Marktanteil von 13,1 Prozent bei den 14- 59-Jährigen noch gut. Doch bereits nach drei Folgen verfolgten am gestrigen Mittwoch (25. März) nur noch 1,41 Millionen Menschen und 5,4 Prozent bei den 14-59-Jährigen die Sendung.

Nicht den Nerv der Zuschauer getroffen

Laut RTL war die schnell aus dem Boden gestampfte Sendung ohnehin nur bis zum 27. März geplant. Dennoch zog man jetzt schon die Reißleine, da das Interesse daran offenbar sehr schnell verflogen war, wie auch RTL-Unterhaltungschef Kai Sturm zugeben muss: "Gemeinsam mit Günther Jauch, Thomas Gottschalk, Oliver Pocher und den engagierten Kollegen der i&u waren wir die Ersten, die auf die aktuelle Krise mit einem neuartigen, experimentellen Format reagiert haben. Auch wenn uns mit der Quarantäne-WG nicht gelungen ist, in dieser außergewöhnlichen Zeit den Nerv der Zuschauer zu treffen, spornt es uns an, kreativ und spontan zu bleiben."

In einem gemeinsamen Statement lassen zudem die Protagonisten wissen: "Für uns war das ein spontanes Experiment, an dem wir sehr gerne teilgenommen haben."

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