Zahnspange: Wer trägt die Kosten und was ist zu beachten?

12. März 2018 - 9:25 Uhr

Zahnspangen-Zusatzleistungen können richtig teuer werden

Viele Schulkinder brauchen eine Zahnspange, und auf die Eltern kommen dadurch teilweise hohe Kosten zu. Denn die Krankenkassen übernehmen die Behandlung oft nicht komplett oder manchmal sogar überhaupt nicht. Wir zeigen Ihnen, wie teuer so eine Behandlung werden kann und wann die Kasse zahlt.

Bei Erwachsenen zahlt die Krankenkasse die Zahnspangen-Behandlung selten

Lose Klammer, feste Brackets und diverse Zusatzleistungen - die Behandlung der schiefen Zähne beim Kieferorthopäden kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Bei Erwachsenen zahlt die Kasse die Behandlung selten, bei Kindern hingegen schon, vorausgesetzt die Fehlstellung der Zähne ist deutlich und eine Behandlung medizinisch notwendig.

Mit dem Abdruck der Zähne wird ein Behandlungsplan erstellt, den die Krankenkasse genehmigen muss. Doch die übernimmt insbesondere bei festen Spangen nicht alle Kosten, sondern nur die kostengünstigste Variante und keine schicken, durchsichtigen Keramik-Brackets oder besonders schonende elastische Bögen und Drähte.

Oft empfehlen Kieferorthopäden diese Extras, aber nicht alles braucht man wirklich. Denken Sie gut darüber nach und lassen Sie sich nicht alles aufschwatzen. Denn sonst zahlen Sie schnell mal 1.000 Euro extra aus eigener Tasche dazu. 20 Prozent der Kosten muss jeder Patient vorstrecken. Hält das Kind die Behandlung durch, gibt es das Geld jedoch zurück. Toll für die Eltern, aber auch für das Kind. Schließlich geht der Nachwuchs dann mit perfekten Zähnen durchs Leben.

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