Nach Explosion mit Brand in Wuppertal

Feuerwehr bringt Baby und Katze in Sicherheit! Hantierte 35-Jähriger mit Gasflasche?

Ein Baby greift mit den Fingern nach seinem Fuß. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild
Ein Baby greift mit den Fingern nach seinem Fuß. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

16. Juni 2021 - 20:30 Uhr

Säugling aus brennendem Mehrfamilienhaus gerettet

Dieser Hausbrand hätte in einer Tragödie enden können! Bei einem Brand in einem Wuppertaler Wohnhaus sind sieben Menschen leicht verletzt worden, vier von ihnen sind ins Krankenhaus gekommen. Unter ihnen auch ein Säugling, der von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden musste. Wie die Polizei Wuppertal am Donnerstag in einem Presseschreiben mitteilt, war die Explosion einer elf-Kilo-Gasflasche der Auslöser für den Brand im Mehrfamilienhaus.

Auch Katze gerettet

Laut Polizeiangaben handelte es sich "um ein fahrlässiges Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion mit anschließendem Brandgeschehen". Der 35-jährige Bewohner der betroffenen Wohnung habe die Gasflasche "unsachgemäß gehandhabt".

Die Rettungskräfte waren von mehreren Anrufern alarmiert worden, die eine Explosion in dem fünfgeschossigen Haus gehört hatten. Als die Feuerwehr zur Brandstelle kam, stand die Wohnung des 35-Jährigen im ersten Stock voll in Flammen. Drei Menschen seien mit einer Drehleiter aus den oberen Etagen gerettet worden. Auch eine Katze sei von den Feuerwehrleuten in Sicherheit gebracht worden. Die Rettungskräfte konnten die betroffene Wohnung von innen und außen löschen, sie brannte jedoch völlig aus.

Zwei Wohnungen nicht mehr bewohnbar

Eine Augenzeugin berichtete im Gespräch mit "NonstopNews" von dem Vorfall: "Es gab einen dumpfen Knall und dann stieg schwarzer Qualm aus den Fenstern auf. Habe Schreie gehört, eine Frau mit einem Kind".

Der aktuellen Pressemitteilung zufolge bleibt das Haus weitestgehend bewohnbar und ist nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei und eines Sachverständigen wieder freigegeben worden. Die Brandwohnung des mutmaßlichen Verursachers und die Nachbarwohnung sind aufgrund des hohen Zerstörungsgrades allerdings nicht mehr bewohnbar.


Quelle: DPA/RTL.de

Auch interessant