Gegen kriminelle Betrüger

WhatsApp: 4 Tipps für Ihre Sicherheit, die Sie unbedingt beachten sollten

WhatsApp wird ein immer wichtigerer Bestandteil der Kommunikation.
© dpa, Sina Schuldt, ssd jai

14. September 2020 - 16:22 Uhr

Für einen leichteren Alltag

Rund 60 Millionen Menschen nutzen täglich den Messenger-Dienst WhatsApp – doch nicht alle User auf eine sichere Art und Weise. Nun hat WhatsApp einige Hinweise bereitgestellt, die den Alltag mit dem Messenger vereinfachen sollen. Welche das sind und wie Sie Ihre Sicherheit erhöhen können, erfahren Sie hier.

Geben Sie Ihren Aktivierungs-Code niemals weiter!

Zunächst ist es wichtig, dass Sie Ihren Aktivierungs-Code mit niemandem teilen. Dieser ist nötig, um den Account zu benutzen oder zu ändern. Hat also jemand anderes Ihren Code und Ihre Handynummer, kann er den Account ganz einfach übernehmen. Noch mehr Sicherheit, als verantwortungsvoll mit dem Code umzugehen, bietet die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Diese fordert bei Veränderungen am Account einen sechsstelligen Code, den Sie bei der Einrichtung der Maßnahme festlegen. Selbst wenn Ihre Aktivierung abhanden kommt, braucht der Betrüger also noch einen weiteren Code, schreibt Chip.de

Vorsicht bei Anrufen von angeblichen WhatsApp-Entwicklern!

Seien Sie vorsichtig, wenn unbekannte Anrufer, die sich entweder als Entwickler von WhatsApp oder andere bekannte Unternehmen ausgeben, Sie auffordern, Apps zu installieren oder Informationen herauszugeben. Das gilt besonders dann, wenn Nachrichten zwielichtig sind und kein formaler Ton herrscht. WhatsApp gibt dabei folgende Hinweise, wie Sie Fakes aufdecken können:

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Aufforderung, auf einen Link zu tippen
  • Aufforderung, Ihre persönlichen Informationen zu teilen (beispielsweise Kreditkarten- und Kontonummern, dein Geburtsdatum, Passwörter usw.)
  • Aufforderung, die Nachricht weiterzuleiten
  • Aufforderung, auf einen Link zu tippen, um eine neue Funktion zu "aktivieren"
  • Mitteilung, dass Sie für WhatsApp zahlen müssen (WhatsApp ist eine kostenlose App. Wir werden Sie nie dazu auffordern, für die Nutzung von WhatsApp zu zahlen.)

So erkennen Sie Falschmeldungen

Über den Messenger WhatsApp verbreiten sich Falschmeldungen und Verschwörungstheorien rasend schnell und es ist schon nach kurzer Zeit nicht mehr zurückzuverfolgen, von wem eine Nachricht überhaupt stammt. Deshalb wurde die Weiterleitungsfunktion mit dem "Doppelpfeil" versehen, der andeuten soll, dass die Nachricht schon mehr als fünf Mal weitergeleitet wurde, bevor Sie bei Ihnen gelandet ist. Taucht der Pfeil auf, können Sie sich fast sicher sein, dass diese Nachricht nicht mehr aus Ihrem Kontaktumfeld stammt.

Ähnlich verhält es sich mit der Lupe neben solchen Nachrichten, die seit kurzem dort auftauchen kann. Klicken Sie das Symbol an, wird die Nachricht automatisch in bekannte Suchmaschinen geworfen. Anhand der Ergebnisse können Sie sehen, ob es sich dabei um einen Kettenbrief oder eine Falschmeldung handelt, führt Chip.de weiter auf. Sollten Sie diese Nachrichten von einer unbekannten Nummer erhalten, melden Sie den Absender. Die Option finden Sie, wenn Sie im Chat auf den Namen der Person klicken und anschließend ganz unten "Kontakt melden" auswählen.