Kurioser Einsatz wegen verlorener Wahl-Wette

Britischer Reporter isst seinen eigenen Hut

Jim Packard isst seinen Hut
Jim Packard isst seinen Hut
© Twitter

18. Juni 2021 - 15:12 Uhr

"Wenn das passiert, fress ich meinen Hut.“

Klar, diesen Satz hat jeder im Eifer des Gefechts schon mal schnell gesagt: "Wenn das passiert, fress ich meinen Hut." Einlösen würden das aber bei einem falschen Tipp aber wohl nur die wenigsten. Anders der britische Reporter Jim Pickard. Er steht zu seinem Wort und hat nun seine Wettschulden auf kuriose Art und Weise eingelöst.

Auf falsches Wahlergebnis getippt

"Ich werde meinen Hut essen, wenn die Liberaldemokraten hier (im Wahlkreis Chesham and Amersham nahe London, Anm. der Redaktion) gewinnen." Diesen Satz hatte Jim Pickard, Chefreporter bei der "Financial Times" noch einen Tag vor der Nachwahl zum britischen Unterhaus vollmundig auf Twitter gepostet.

Doch nicht nur er wurde überrascht. Auch Premierminister Boris Johnson musste mit ansehen, wie seine Tory Partei eine überraschende Niederlage in diesem Wahlbezirk einfuhr.

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Spielschulden sind Ehrenschulden

Aber: Spielschulden sind eben Ehrenschulden und der Reporter hält Wort. Auf seinem Twitterkanal präsentiert er einen schwarzen Hut, den er auch prompt in mundgerechte Stücke schneidet. "Ich glaube, kleine Stücke werden es einfacher machen, das hier zu mir zu nehmen", kommentierte Pickard sein Video.

Etwas zäh scheint der Hut aber schon zu sein, denn nur mit einem großen Schluck Wasser kann der Brite den Stofffetzen runterschlucken. Pickard kommentiert das mit den Worten: "Leider gibt es keine Beilagen dazu."

Ein weiteres Stück schafft er noch, dann muss er aufgeben. Es gebe nämlich eine Sache, die noch schlimmer sei als dumme Tweets, erklärte er am Ende seines Videos: "Tod durch Hut essen".

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