Trainer trauert um Mama Elisabeth

Wegen Corona: Jürgen Klopp kann nicht zur Beerdigung seiner Mutter

ARCHIV - 10.06.2011, Baden-Württemberg, Glatten: Der damalige Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund feiert bei seinem Heimatverein, dem SV Glatten (Landkreis Freudenstadt), den Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft mit der Borussia und umarm
Jürgen Klopp mit seiner Mutter Elisabeth.
pse nic fdt, dpa, Patrick Seeger

Klopp: „Sie hat mir alles bedeutet“

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp trauert um seine Mutter. Wie das Rathaus der Gemeinde Glatten im Schwarzwald mitgeteilt hat, ist Elisabeth Klopp bereits am 19. Januar im Alter von 81 Jahren gestorben. „Sie hat mir alles bedeutet. Sie war eine richtige Mama im besten Sinne des Wortes“, so Klopp im „Schwarzwälder Boten“. Besonders schwierig für den Trainer: Wegen der Corona-Pandemie kann der 53-Jährige nicht zur Beerdigung nach Deutschland reisen.

Corona lässt Einreise aus Liverpool nicht zu

Dass Klopp nicht zur Beerdigung reisen könne, sei „den fürchterlichen Zeiten geschuldet“, erklärte er. „Sobald es die Umstände zulassen, werden wir eine wundervolle, ihr entsprechende Gedenkfeier abhalten.“

Für Menschen aus Großbritannien gelten nach Deutschland aktuell strenge Einreisebeschränkungen, um die Verbreitung von Corona-Mutationen zu verhindern. Klopp, der mit seiner Familie in der Nähe von Liverpool lebt, habe seine Mutter in Deutschland zuletzt zu ihrem 80. Geburtstag noch vor der Pandemie besucht, heißt es.

Mut macht dem Coach aber zumindest ein Gedanke: „Als gläubiger Christ weiß ich, dass sie jetzt an einem besseren Ort ist.“