Was, wenn der Baum nadelt? Und wie entferne ich eigentlich am besten Wachs?

Last-Minute-Lifehacks für Weihnachten

Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnung, kann aber auch schnell in Stress ausarten. Wir schaffen da Abhilfe.
Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnung, kann aber auch schnell in Stress ausarten. Wir schaffen da Abhilfe.
© IHAR ULASHCHYK

23. Dezember 2020 - 16:58 Uhr

Damit sind Sie perfekt vorbereitet

Weihnachten steht vor der Tür - und somit auch die Zeit der Besinnung, Dankbarkeit und des Zusammenseins. Doch es gibt noch ein anderes Attribut, das vielen in den Kopf schießt, wenn sie an Weihnachten denken: Stress! Denn zwischen dem Schmücken des Weihnachtsbaums, dem Zubereiten des Drei-Gänge-Weihnachtsmenüs und dem Verpacken der Geschenke kann die Feierlichkeit doch schnell in Chaos enden. Und wenn dann noch etwas schief geht, die Gans anbrennt oder die Kekse zu trocken werden, dann ist der Weihnachtsstress perfekt. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn pünktlich zum Fest stellen wir Ihnen die Top 5 Lifehacks für entspannte Feiertage vor.

Lifehack Nummer 1 – Was tun, wenn der Baum nadelt?

So schön ein festlich geschmückter Baum im Wohnzimmer auch ist, so nervtötend ist es auch, fünfmal am Tag die Nadeln weg zu saugen. Und wenn es ganz bitter kommt, ist der ach so schöne Baum bis Heiligabend schon komplett nackt und trägt gar keine Nadeln mehr. Aber mit der richtigen Vorbereitung kann das vermieden werden. Wichtig ist nämlich, dass der Baum genug Wasser kriegt. Also am besten einen Christbaumständer kaufen, den man mit Wasser befüllen kann und dann immer drauf achten, dass genug drin ist. Was der Weihnachtsbaum ebenfalls gar nicht mag, ist zu warme, trockene Luft. Also den Baum unbedingt möglichst weit weg von Heizungen oder vom Kamin aufstellen. Und wenn alles schon so spät ist und statt Schnee eher Tannennadeln rieseln, ist Klebeband der Retter in der Not! Das einfach mit der Klebeseite nach außen um die Hand wickeln und so über den Teppich streichen. Damit hat auch die letzte hartnäckige Nadel keine Chance mehr!

Lifehack Nummer 2 – Hilfe, die Gans ist verbrannt! Was nun?

Da kämpft man sich stundenlang durch den überfüllten Supermarkt, lässt sich am Telefon von Oma das Rezept nochmal erklären, steht seit morgens um sechs in der Küche und dann das: Die Weihnachtsgans brennt an. Doch auch hier gibt es einen Lifehack, der das Festtagsmenü rettet: Die verbrannten Stellen einfach großzügig rausschneiden und den übrigen Braten tranchieren. Die übriggebliebenen Stücke jetzt nochmal einige Minuten in der Bratensoße ziehen lassen, damit das Fleisch wieder etwas saftiger wird. Die Stücke dann dekorativ anrichten. Das Ganze sieht zwar vielleicht nicht mehr aus wie eine Gans, aber es geht ja schließlich um den Geschmack!

Wenn Ihnen ein stressfreies Menü lieber ist, haben wir hier unser Blitz-Weihnachtsmenü für Sie, das Sie in nur einer Stunde auf den Tisch bringen.

Wie übrigens unsere RTL-Moderatorinnen Weihnachten feiern, das haben sie uns exklusiv im Video verraten.

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Lifehack Nummer 3 – Was, wenn ich mal wieder zu viel gegessen habe?

Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise, dann hier noch ein Plätzchen und dort noch einen Schokoweihnachtsmann. Wir kennen es alle, denn Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern zugegebenermaßen auch das Fest der Völlerei. Spätestens zur Bescherung liegt man schon mit vollem Magen auf dem Sofa und fragt sich, wie man jemals wieder einen Bissen runter kriegen soll. Doch das muss nicht sein! Es gibt nämlich Getränke und Gewürze, die das Völlegefühl minimieren können – ohne dass wir auf irgendwas verzichten müssen. So helfen nach dem Essen eine Tasse Espresso oder Kräutertee, denn beides regt die Verdauung an. Alternativ eigenen sich auch Zimtsterne oder Ingwerplätzchen. Ja, es stimmt, auch sie kurbeln die Verdauung und den Stoffwechsel ebenfalls an. So kann das Schlemmen am nächsten Tag direkt weitergehen!

Lifehack Nummer 4 – Überall stehen Kerzen, und überall ist Wachs

Kerzen sind das A und O in der Weihnachtszeit. Überall brennen Lichtlein - egal ob Duftkerze, Stabkerze oder das klassische Teelicht. Doch eine brennende Kerze muss eben früher oder später auch wieder ausgepustet werden, und dabei kommt es öfter als erhofft zu Wachsresten aus dem kompletten Kerzenständer. Statt Ewigkeiten mit dem Fingernagel zu versuchen, das Wachs abzukratzen, bietet ihr der Backofen Abhilfe! Den Kerzenständer einfach bei niedriger Temperatur in den Ofen stellen und unbedingt Backpapier drunter legen. Das Wachs verflüssigt sich, tropft auf das Backpapier, und schon ist der Kerzenständer bereit für den nächsten Einsatz.

Wie Sie sich richtig verhalten, wenn es zu einem Brand kommt, das erfahren Sie hier.

Lifehack Nummer 5 – Wie kann ich die Haltbarkeit meiner Kekse verlängern?

Lockdown und Adventszeit waren für viele die perfekte Kombination, um Stunden in der Küche beim Backen zu verbringen. Nun stapeln sich Kokosmakronen, Vanillekipferl und Butterplätzchen. Doch wann sollen die alle gegessen werden? Kein Stress – denn es gibt zwei ganz einfache Tricks, die Kekse bis Heiligabend oder sogar darüber hinaus frisch zu halten. Zuerst ist es ganz wichtig, die Plätzchen luftdicht zu verschließen, beispielsweise in einer Keksdose. Zweitens lohnt sich eine Scheibe helles Toast oder Weißbrot in der Keksdose! Das saugt Feuchtigkeit auf, sodass die Plätzchen lange knusprig bleiben! Mit diesen Lifehacks ist es kein Problem, auch im März noch ein Lebkuchenmännchen zu genießen.