Die besten GeräteWarum Luftbefeuchter so hilfreich sind - und was Sie wissen müssen

Draußen ist es bitterkalt – was gibt es da Schöneres, als sich im gut geheizten Zuhause unter einer dicken Decke aufs Sofa zu kuscheln? Eine Begleiterscheinung ist leider alles andere als hilfreich: Durch die Heizungsluft und den großen Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur fällt die Luftfeuchtigkeit schnell spürbar unter die empfohlenen 40 bis 60 Prozent.
Luftbefeuchter wirken dem entgegen, sorgen für ein angenehmes Raumklima und fördern damit sogar Ihre Gesundheit. Wir verraten, worauf es beim Kauf ankommt – und stellen empfehlenswerte Geräte vor.
Zerstäuber, Verdampfer, Verdunster: Wichtige Faktoren
Tankvolumen und Laufzeit müssen stimmen: Luftbefeuchter mit kleinerem Tankvolumen bis zu 1,5 Liter schaffen meist eine Laufzeit von circa zehn Stunden. Nutzen Sie den Luftbefeuchter nur nachts im Schlafzimmer, reicht das aus. Läuft er dagegen den ganzen Tag, beispielsweise im Büro, ist ein großer Tank mit mindestens drei Litern Volumen von Vorteil.
Je leiser, desto besser: Ob im Schlafzimmer, im Zimmer Ihres Babys oder im Büro – ein guter Luftbefeuchter sollte leise laufen und nicht beim Schlafen oder Arbeiten stören. Auch helle Displays oder Lichteffekte können schnell stören.
Regelmäßige Reinigung: Reinigen Sie Ihren Luftbefeuchter regelmäßig, um ihn vor Kalk zu schützen und eine Keimbildung zu verhindern. Nutzen Sie ihn nur selten, wechseln Sie das Wasser vor jedem Gebrauch.
Das richtige Wasser verwenden: Sie können aufatmen – Ihr Luftbefeuchter benötigt kein destilliertes Wasser. Normales Leitungswasser ist vollkommen ausreichend. Ist Ihr Leitungswasser sehr hart, lohnt sich aber ein Gerät mit integrierter Entkalkungspatrone.
Testsieger: Verdunster von Philips
Luftbefeuchter, die mit der Verdunstungsmethode arbeiten, nutzen eine große Oberfläche die das Wasser kühl und feucht passiv in den Raum abgegeben. Verdunster haben den großen Vorteil, dass sie fast geräuschlos sind, auch mit kalkhaltigem Wasser funktionieren und keine Überfeuchtung produzieren.
Der HU 4811/10-Luftbefeuchter von Philips* 🛒 überzeugt auch Öko Test (5/2019): Er bläst im Gegensatz zu anderen Geräten kaum Bakterien in die Luft, ist einfach im Handling und verbraucht nur wenig Strom. Auch die Reinigung und Befüllung geht leicht von der Hand. Das Modell kostet unter 90 Euro – kein Schnäppchen, die Qualität stimmt aber.
Ideal für Allergiker: Der klassische Verdampfer
Hier wird’s heiß: Der Verdampfer bringt das Wasser im Inneren zum Kochen – ein großer Vorteil für Allergiker und Asthmatiker, da gleichzeitig Bakterien und Keime absterben. Den keimfreien Wasserdampf gibt der Verdampfer direkt in den Raum ab. Aber Achtung: Verdampfer müssen Sie nicht nur verhältnismäßig oft entkalken, sie können wegen des heißen Wasserdampfs auch eine Gefahr für Kinder oder Haustiere darstellen. Dafür ist die aktive Leistung effektiver als bei passiven Verdunstern.
Das ETM-Testmagazin verleiht dem LB 55 von Beurer* 🛒 das Testurteil “gut“. Er ist sehr leistungsstark, fasst ganze sechs Liter und verbraucht nur wenig Strom. Das Gerät kostet circa 70 Euro – eine günstige Alternative zu High-End-Verdampfern von Dyson und Co.
Für Sparfüchse: Der Preis-Leistungs-Sieger unter den Luftbefeuchtern

Anders als Verdunster vernebeln Zerstäuber das Wasser per Ultraschall oder durch Druckpumpen mit besonders feinen Düsen. Dabei entstehen kleine Wassertröpfchen, die durch einen Ventilator in den Raum abgegeben werden. Zerstäuber haben den Vorteil, dass ihr Energieverbrauch gering ist – und dass Sie auch in Kombination mit duftenden Aromaölen funktionieren.
Im Vergleich des Fachmagazins Computerbild setzt sich der TaoTronics Ultraschall-Luftbefeuchter* 🛒 mit nur knapp 40 Euro als Preis-Leistungs-Sieger durch.
Er filtert dank des feinen Keramikfilters alle Bakterien und Gerüche aus dem Wasser. Mit seinen 360-Grad-Doppeldüsen verteilt er den Wassernebel im gesamten Raum – selbst in großen Räumen mit bis zu 150 Quadratmetern.
Fazit: Gutes Raumklima geht auch im Winter
Ein angenehmes Raumklima trägt bei diesen Temperaturen und bei geringerer Durchlüftung der Wohnung in den Wintermonaten zu einer Wohlfühl-Atmosphäre bei. Probieren Sie es doch einmal aus!
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