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Warum das Hamburger Wasser ab sofort anders schmeckt und trüb ist

Wasserhärte ändert sich in einigen Stadtteilen

Warum das Hamburger Wasser ab sofort anders schmeckt und trüb ist

Symbolfoto: Wasser fliesst aus einem Wasserhahn
Symbolfoto Wasser fliesst aus einem Wasserhahn
imago stock&people, imago/photothek, Thomas Trutschel/photothek.net

Trinken, Duschen und Waschen ist weiterhin möglich

„Die vorübergehende Wassertrübung ist gesundheitlich völlig unbedenklich“, erklärt Sabrina Schmitz von den Hamburger Wasserwerken. Ab heute wird in den Stadtteilen Ottensen, Altona und Eimsbüttel am Wasserversorgungsnetz gearbeitet. Dabei wird ein sogenannter Zonenübergang außer Betrieb genommen. Die drei Stadtteile werden deshalb nicht mehr aus dem Wasserwerk Nordheide versorgt, sondern erhalten ihr Trinkwasser stattdessen aus Rothenburgsort. „Dadurch ändert sich die Beschaffenheit des Wassers von weich auf mittel“, erklärt Sabrina Schmalz. „Die veränderte Fließrichtung kann zusätzlich dazu führen, dass sich natürliche Eisen- und Kalkablagerungen von den Rohrwänden lösen. Diese können als braune Trübungen im Trinkwasser sichtbar werden, sind aber gesundheitlich unbedenklich.“

Darauf sollten Sie bei Ihrem Leitungswasser jetzt achten

„Je härter Wasser ist, umso höher ist der Anteil an natürlichen Mineralien“, so Sabrina Schmalz. Diese höhere Mineralisierung ist geschmacklich für die Einwohner in den drei Stadtteilen wahrnehmbar – aber ungefährlich. „Wenn Sie Wasser aus dem Hahn trinken wollen, lassen Sie es vorab solange laufen bis es klar wird“, rät die Expertin. Beim Waschen in den nächsten Wochen sollte das Waschmittel an den neuen Härtegrad des Wassers angepasst werden.

Wer sich unsicher fühlt oder noch Fragen hat, kann sich jederzeit unter der Hotline 040/78882222 bei den Hamburger Wasserwerken melden.