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Verband warnt vor Inkasso-Abzocke: Daran erkennt man Fake-Mahnungen

Verband warnt vor Inkasso-Betrug
Verband warnt vor Inkasso-Betrug So wehren Sie sich gegen unberechtigte Zahlungsforderungen! 03:31

Vorsicht Betrug: Gefälschte Briefe und Spam-Mails

Wer ein Inkassoschreiben mit einer Zahlungsaufforderung erhält, fühlt sich oftmals verunsichert und weiß nicht genau, wie er sich verhalten soll. Diese Unsicherheit machen sich Inkasso-Betrüger zunutze. Denn bis jetzt wurden Mahnungen zumeist als Brief zugestellt. Mit dem neuen digitalen Zeitalter ist es durchaus üblich geworden, Mahnungen per E-Mail zu versenden. Beide Wege zum Schuldner sind zumindest gesetzlich erlaubt - die dahinter stehenden Forderungen aber oft frei erfunden!

Verbraucher im Visier

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen, warnt aktuell vor neuen Fällen sogenannten Fake-Inkassos. Zuletzt hatten einige Verbraucher in ganz Deutschland Zahlungsaufforderungen per SMS oder E-Mail erhalten. Das Problem: Die dahinter stehenden Forderungen waren falsch! Und auch die angeblichen Inkassounternehmen gibt es in Wirklichkeit nicht.

So wehren Sie sich gegen unberechtigte Zahlungsforderungen

Sie erkennen eine nicht gerechtfertigte Mahnung daran, dass Betrüger oft bei Nicht-Zahlung mit hohen Geldstrafen drohen. Beim Inkasso-Betrug werden häufig überzogene Beträge genannt, die aufgrund von Gewinnspielen, Abos oder anderen erfundenen Käufe oder Verträgen entstanden sein sollen. Rechtsanwalt Christian Solmecke rät dem Empfänger zunächst, die Forderung nach der Richtigkeit zu überprüfen. Wichtig ist, dass Sie vorerst nichts unterschreiben! Im Zweifelsfall rufen Sie das angegebene Unternehmen an und fragen nach.

Wenn der Absender unbekannt ist und im Inkasso-Schreiben abgezielt wird, dass Sie Geld ins Ausland überweisen, sollten Sie skeptisch werden. Durch die Einführung der IBAN-Nummer ist ein Inkasso-Fake zum Glück auch leichter für Sie zu erkennen: Die zwei Buchstaben am Anfang geben nämlich das Land an, in dem der Empfänger sein Konto hat. Professionelle Unternehmen geben zudem eine Registernummer an. Wenn keine vorhanden ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Inkasso-Betrug.

Bei Fragen zu vermeintlich unseriösen Inkassounternehmen kann auch immer der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen weiterhelfen. Die Verbraucherzentrale oder die Polizei können Sie in solchen Fällen auch kontaktieren.

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