USA: Schlammlawine begräbt Häuser und Menschen

24. März 2014 - 7:57 Uhr

Eine Schlammlawine hat im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington mehrere Häuser und Menschen unter sich begraben und Angst vor Überschwemmungen ausgelöst. Mindestens drei Menschen wurden getötet, wie der Sender CNN unter Berufung auf Behörden im Snohomish County berichtete. Am frühen Sonntag (Ortszeit) suchten Einsatzkräfte beim Ort Oso unter Hochdruck weiter nach Verschütteten, nachdem die Feuerwehr Hilferufe unter den Trümmern gehört hatte.

Acht Menschen, darunter ein Baby, wurden aus dem Lawinengebiet gerettet und mit teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Nach CNN-Angaben wurden mehr als 20 Häuser beschädigt oder komplett zerstört. Wahrscheinlich habe das nach intensiven Regenfällen anschwellende Grundwasser den Erdrutsch am Samstag ausgelöst. Die gewaltige Lawine war an einer Landstraße heruntergekommen und hatte die Zufahrt zum Ort Darrington abgeschnitten sowie Teile des Flusses Stillaguamish blockiert. Die Behörden warnten vor Überflutungen und riefen Bewohner auf, ihre Häuser zu verlassen und höher gelegene Gebiete aufzusuchen.