"Herzzerreißender Verlust"

US-Zoo trauert: Fuchs tötet 25 Flamingos

25 Flamingos wie diese fielen in Washington einem wilden Fuchs zum Opfer.
25 Flamingos wie diese fielen in Washington einem wilden Fuchs zum Opfer.
© deutsche presse agentur

04. Mai 2022 - 18:53 Uhr

Der nationale Zoo in Washington trauert um 25 seiner Flamingos. Am Dienstag (Ortszeit) gab er bekannt, dass ein Fuchs einen Tag zuvor in das Gehege der Tiere eindrang – trotz Kontrollen kurz zuvor und Fallen rund herum. Mitarbeiter konnten den Fuchs noch auf frischer Tat ertappen und nahmen die Verfolgung auf.

25 tote und drei verletzte Flamingos

Schock für den Nationalen Zoo in Washington: Dort drang ein Fuchs in ein Vogel-Gehege ein und hat 25 Amerikanische Flamingos und eine Spießente getötet. Drei weitere Flamingos seien verletzt worden und würden im Tierkrankenhaus behandelt, teilte der Zoo am Dienstag mit.

Der Zoo trauert um seine getöteten Vögel: "Dies ist ein herzzerreißender Verlust für uns und für alle, denen unsere Tiere am Herzen liegen." Mitarbeiter hätten die toten Tiere am frühen Montagmorgen entdeckt und einen Fuchs in dem Außengehege gesichtet. Trotzdem sei er danach entkommen.

Kontrolle am Sonntag, dann brach der Fuchs ein

Das Gehege sei zuletzt am Sonntagnachmittag kontrolliert worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Am Montag sei dann ein neues Loch in dem Metallgitter am Außenbereich festgestellt worden. Rund um den Außenbereich seien Lebendfallen aufgestellt worden, um etwaige Raubtiere zu fangen.

Außerdem seien Kamerafallen mit Infrarotsensor errichtet worden, um nächtliche Aktivitäten festzuhalten. Offenbar ohne Erfolg, der Fuchs ließ sich davon nicht von seinem Raubzug abhalten. (jak/dpa)