Trockene Haut nach der kalten Jahreszeit? Mit diesem Badezusatz wird Ihre Haut geschmeidig zart

28. April 2017 - 16:14 Uhr

Extremtest: Duschen oder baden - die beste Pflege für trockene Haut

Gerade nach der kalten Jahreszeit neigen viele zu extrem trockener Haut. Dermatologen raten dann oft, nur noch zwei bis drei Mal die Woche zu duschen. Aber für die meisten von uns ist das undenkbar. Doch schöne, gesunde Haut soll auch mit baden gehen - und zwar täglich. Man benötigt dazu nur die richtigen Badezusätze. Ob das wirklich funktioniert - das haben wir in einem Extremtest herausgefunden.

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Bevor unsere Testerinnen Katrin und Franziska sich auf das feuchte Experiment einlassen, bekommen sie eine Hautanalyse von Dermatologin Dr. Schlossberger. Katrin hat eine sehr trockene Haut. "Das haben viele Menschen, grad wenn´s den Übergang hat vom Winter zum Frühjahr", sagt die Dermatologin. Bei Franziska ist es nicht ganz so schlimm. Handlungsbedarf besteht trotzdem.

Franziska, die bislang jeden Tag geduscht hat, soll ab sofort nur noch jeden dritten Tag duschen. Dazu benutzt sie ein herkömmlich Feuchtigkeit spendendes Duschgel. Kathrin dagegen badet jetzt täglich maximal 15 Minuten bei 37 Grad. Dazu verwendet sie ein vermeintliches Zaubermittel: Badesalz.

Ein geschmeidiges Ergebnis

Nach den 14 Tagen geht es erneut zur Hautanalyse. Die Aufnahmen zeigen es ganz deutlich: Katrins Hautbild hat sich um einiges verbessert. "Das liegt daran, dass sie einerseits mit Salzbad gebadet hat, das ist es aber nicht alleine. Denn darunter wäre die Haut noch trockener geworden. Aber sie hat dadurch sozusagen die Haut geöffnet für das, was danach kam, das Eincremen", sagt die Dermatologin. Ganz wichtig also nach dem Baden: Mit einer Feuchtigkeit spendenden Creme die Haut gut einmassieren. Katrin ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: "Schon beim Baden hatte ich das Gefühl, dass die Haut weicher wurde. Das Badesalz find ich unheimlich schön und werde das auf jeden Fall weiter benutzen."

Und was hat das seltene Duschen mit Franziskas Haut gemacht? "Jetzt sieht man eine komplett einheitliche Struktur", erklärt Dr. Schlossberger. Das Hautbild ist insgesamt gleichmäßiger und nicht mehr so trocken. "Wenn man duscht, wird der Haut Fett und Feuchtigkeit entzogen - das ist das Paradoxe. Man denkt, wenn man duscht, tut man was Gutes, aber man tut der Haut eher was Schlechtes." Wir merken uns also: Weniger duschen macht die Haut schöner und gesünder.

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