Auf der B5 bei LauenburgMotor aus dem Auto gerissen: 36-Jähriger tödlich verunglückt

ARCHIV - Ein Kreuz zur Erinnerung an einen Verkehrstoten steht am 04.02.2014 an einer Landstraße, während vorbeifahrene Autos Leuchtspuren ziehen (Aufnahme mit langer Verschlusszeit). Angesichts des Anstiegs der Zahl der Verkehrstoten in Nordrhein-Westfalen wird die Polizei verstärkt gegen das Telefonieren am Steuer vorgehen. Die Zahl der Unfalltoten stieg im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent oder 41 Todesopfer auf 520 Menschen, berichtete NRW-Innenminister Jäger (SPD) am Montag in Düsseldorf.  Besonders stark nahm die Zahl der getöteten Radfahrer zu: um 21,4 Prozent auf 68 Tote. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Der Fahrer verstarb nach dem Unfall auf der B5. (Symbolbild)

Auf der B5 kurz vor Lauenburg, Schleswig-Holstein ist es am Mittwochabend (22. Februar) zu einem schweren Unfall gekommen. Ein 36-Jähriger verunglückt tödlich in seinem Volvo V60.

36-jähriger Volvo-Fahrer stirbt noch an Unfallstelle

Es ist später Abend als ein Notruf bei der Polizei eingeht: Auf der B5 ist ein Auto gegen einen Baum gekracht. Die Polizei und der Rettungsdienst fahren zur Unfallstelle. Doch für den Fahrer kommt jede Hilfe zu spät. Der 36 Jahre alte Mann ist tot.

B5 bei Lauenburg war knapp drei Stunden gesperrt

Am Ort der Unfalls bietet sich der Polizei das Bild eines heftigen Aufpralls: Sogar der Motorblock des Volvo V60 ist bei der Wucht des Unfalls herausgerissen worden. Das Auto ist nur noch ein Trümmerhaufen. Scheinbar war der Fahrer in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen, prallte zunächst gegen einen Kantstein sowie einen Leitpfosten und zwei Verkehrsschilder, bevor er dann frontal mit dem Baum kollidierte.

„Am Telefon beschreiben die Beamten vor Ort dann der Staatsanwaltschaft das Unfallbild“, erklärt eine Ratzeburger Polizistin im Gespräch mit RTL. Der Jurist hätte dann keinen Anlass für weitere Ermittlungen zur Unfallursache gesehen. Es sei nicht von einem Fremdverschulden auszugehen. Und gegen den Toten würde nicht ermittelt werden, ob er zum Beispiel möglicherweise zu schnell gefahren sei. „Die B5 war dann nach zwei bis drei Stunden wieder frei“, sagt die Polizeisprecherin. Nachdem zuletzt das demolierte Auto mit Hilfe eines Krans abtransportiert worden war, wäre vom Unfallbild nur noch die Spur am Baum zurückgeblieben. (jsc)