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Tierquälerei in Berlin: Kätzchen mit Farbe besprüht und tödlich vergiftet

"Was muss sie für Schmerzen gehabt haben!"

Tierquäler sprühen Kätzchen mit hochgiftiger Farbe an - tot!

Ein zehn Wochen altes Katzen-Mädchen wurde mit ätzender Farbe besprüht.
Ein zehn Wochen altes Katzen-Mädchen ist gestorben. Tierquäler hatten es mit ätzender Farbe besprüht.
Tierschutz Berlin

Nach grausamer Tierquälerei: Berliner Tierschützer machen sich Luft

Wie kann man einem kleinen, hilflosen Wesen nur so viel Leid zufügen? Mitarbeiter des Tierschutzvereins Berlin haben drei Tage lang vergeblich versucht, ein junges Findelkätzchen wieder aufzupäppeln. Das Tier war mit hochgiftiger Farbe besprüht worden. Nun macht das Tierheim seinem Ärger auf Instagram Luft.

Tierschützer fassungslos: "Ob Tierquäler wohl 'stolz' sind auf das, was sie tun?"

Kurz vor Weihnachten sei das gerade einmal zehn Wochen alte Katzen-Mädchen auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Hohenschönhausen gefunden worden, berichtet das Berliner Tierheim in einem neuen Post auf Instagram. Weil das Tier mit hochgiftiger Sprühfarbe bedeckt war, hatte sich ein Teil seiner Haut bereits abgelöst. Insgesamt drei Tage habe man um die Katze gekämpft – leider vergeblich. "Die Kleine hat so viel durchgemacht. Was muss sie für Schmerzen gehabt haben!", beklagen die Tierschützer in dem traurigen Post, in dem aber auch Wut mitschwingt. Wut auf die unbekannten Täter, die das Tier auf dem Gewissen haben. "Ob Tierquäler wohl 'stolz' sind auf das, was sie tun?", lautet die Frage der Tierschützer.

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Wer hat die Tat gesehen?

Auch die Instagram-Follower des Tierheims zeigen sich empört und traurig über die Gräueltat. "Ich sitze hier und muss weinen. Wie können Menschen so grausam sein?", schreibt eine Nutzerin. "Karma schlägt hoffentlich doppelt und dreifach zurück", wünscht sich eine andere. Wiederum andere hegen die Hoffnung, dass die Täter doch noch gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. "Bin total schockiert. Hat das denn keiner gesehen? Kann man das nicht strafrechtlich verfolgen? Ich meine, heutzutage wird doch alles gefilmt", kommentiert ein weiterer Nutzer.

Es bleibt also zu hoffen, dass es aufmerksame Passanten gab, die sich ein Herz fassen und ihre Beobachtungen der Polizei melden. (dhe)