Allgemein-Mediziner schätzt für uns die Auswirkungen ein

„Survivor“-Live-Challenge: Das sind die größten Herausforderungen für die acht Kandidaten

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12. September 2019 - 16:00 Uhr

Vier Männer und vier Frauen gehen an ihr Limit

Vier Männer und vier Frauen haben ein Ziel: Bei Deutschlands härtestem Spiel mitzumachen: "Survivor". Um das zu erreichen, müssen sie ohne Nahrung, ohne Toiletten-Pause oder jegliche andere Pause auf einem kleinen Podest ausharren - hier können Sie die Kandidaten im Livestream verfolgen. Dabei werden sie stürmischen Winden, Hitze und eiskalten Regenduschen ausgesetzt. Wer seinen Platz verlässt, ist raus. Wer zuletzt steht, darf an der zweiten Staffel teilnehmen - wenn es eine geben wird, versteht sich. Wir haben den Allgemein-Mediziner Dr. Christoph Specht gefragt, welche Auswirkungen diese Challenge auf die Teilnehmer hat und was die größten Herausforderungen sind.

Ermüdung und Ohnmacht drohen

Wenn man lange auf der Stelle stehen muss, drohen Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe oder brennende Füße. Das müssen die acht Teilnehmer allerdings aushalten, wenn sie ihre Chance auf eine Survivor-Teilnahme haben wollen. Außerdem ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich, ob und wann er Muskelkrämpfe und Schmerzen bekommt.

Da die Kandidaten nicht zur Toilette gehen dürfen, werden sie wohl Windeln tragen. Die wahrscheinlichsten Gründe dafür, dass die Kandidaten aufgeben und ihren Platz verlassen werden, sieht Dr. Specht daher in zwei Möglichkeiten: Ermüdung oder Ohnmacht.

Wenn wir lange auf der Stelle stehen ohne uns dabei zu bewegen, sinkt unser Blut vom Hirn langsam in die Beine, so dass uns schwindelig wird und wir im schlimmsten Fall ohnmächtig werden können. "Wenn wir in Ohnmacht fallen, ist das gleichzeitig die Kur gegen die Ohnmacht, denn dadurch wird der ganze Körper wieder durchblutet und wir kommen wieder zu Bewusstsein", erklärt Dr. Specht. Denn wenn wir hinfallen und auf dem Boden liegen sind nicht mehr die Beine der tiefste Punkt unseres Körpers. Somit fließt unser Blut nicht mehr nur in die Beine, sondern auch wieder in unser Gehirn - und wir erlangen wieder unser Bewusstsein.  

Eine Gefahr besteht natürlich darin, dass wir uns bei dem Sturz am Kopf verletzten – aber das kann den Survivor-Kandidaten nicht passieren, da sie durch einen Helm geschützt sind.

Das Motto von „Survivor“: Durchhalten, überlisten, besiegen

Am 16. September startet "Survivor" - zu sehen bei VOX und eine Woche vorher bei TVNOW. "Durchhalten, überlisten, besiegen!" Das ist das Motto für die 18 Spieler, die bei "Survivor" 39 Tage lang auf einer einsamen Insel fernab jeglicher Zivilisation und extremen Bedingungen mental und körperlich alles geben müssen.