Was für ein GeBU(rt)S-Tag!

Baby kommt an der Bushaltestelle auf die Welt

Becky hat ihr Kind nicht in der Klinik zur Welt gebracht, sondern an der Bushaltestelle davor.
Becky hat ihr Kind nicht in der Klinik zur Welt gebracht, sondern an der Bushaltestelle davor.
© MEN MEDIA

07. August 2021 - 11:47 Uhr

Dieses Baby kam nicht nach Fahrplan

Becky dachte, es würde eine ganz normale Geburt werden. Aber dann ging doch alles sehr schnell – und zwar so schnell, dass die werdende Mutter und ihr Mann es nicht mehr ins Krankenhaus schafften und ihr Kind an einer Bushaltestelle in der Nähe der Klinik auf die Welt kam – zum Glück hatten sie aber unerwartete Hilfe.

Nächste Haltestelle: Kreißsaal - oder doch nicht?

Eigentlich sah alles ganz entspannt aus: Tags zuvor hatte Becky aus dem britischen Wakefield erst leichte Wehen und machte es sich zu Hause bequem, ging ganz normal ins Bett. Doch dann, morgens um 6 Uhr, waren die Wehen so stark, dass Becky und ihr Mann Philip sofort ins Auto sprangen, ihre Geburtsklinik während der Fahrt anriefen und sagten: Wir sind auf dem Weg, es geht los!

Um 6:50 Uhr bogen die werdenden Eltern ein zum Krankenhaus – doch da platzte die Fruchtblase und Becky wusste: Ich schaffe es nicht mehr weiter, das Baby kommt genau jetzt! Bald-Papa Philip hielt den Wagen an – genau an der Bushaltestelle der Klinik – und versuchte, seine Frau aus dem Auto zu bugsieren.

Perfektes Timing

Und während Becky und Philip die paar Meter zur Bushaltestelle gingen, damit Becky sich dort setzen konnte, kam doch in dem Moment tatsächlich der Bus. Und wer stieg aus? Eine Hebamme, die gerade auf dem Weg zur Arbeit in der Klinik war. Ein mehr als glücklicher Zufall!

Hebamme Saskia fackelte nicht lange, sagte Philip, er sollte sein Shirt ausziehen, damit sie das Baby darin einwickeln konnte und brachte den kleinen Jungen sicher auf die Welt – direkt an der Bushaltestelle. Sowas hatte die Hebamme auch noch nicht erlebt. Und so kam am 25. Juli um 7:05 Uhr der kleine Barnaby Andrew gesund und munter zur Welt. Nach einer knappen halben Stunde war die Geburt vorüber, alle happy und wohlauf.

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Papa Philip war auch Geburtshelfer
Papa Philip war auch Geburtshelfer
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Nachdem Baby Barnaby sicher von Hebamme Saskia auf die Welt geholt wurde, half die Hebamme den frischgebackenen Eltern natürlich noch in die Klinik. Das Baby kam für kurze Zeit unter eine wärmende Rotlichtlampe, Becky und Philip konnten sich von der ganzen Aufregung erholen. Die Geburtsstation der Klinik postete auf ihrer Facebook-Seite: "Glückwunsch an Philip und Becky zur Geburt von Barnaby Andrew. Die Geburt lief zwar nicht nach Plan, dafür werden wir alle uns aber an sie erinnern." Das kann man wohl sagen. (gha)

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