Prüfsiegel, Material & Co.

Flauschiger Freund: Das richtige Stofftier für das Baby

Da Babys auch häufiger an ihren Plüschtieren nuckeln ist vor allem bei Material und Qualität Vorsicht geboten.
© dpa, Patrick Pleul

28. Juli 2020 - 14:51 Uhr

Stofftiere für das Baby: Der Teddy ist ein Klassiker

Babys brauchen Plüschtiere von Anfang an. Das weiche, kuschelige Material empfinden die Kinder als sehr angenehm. Schnell wird das Stofftier zum besten Freund des Babys. Es ist immer zum Schmusen und Spielen bereit und spendet dem Kind Trost und Geborgenheit. Der Klassiker unter den Plüschtieren ist der Teddy. Daneben gibt es Stofftiere in vielen verschiedenen Größen, Farben und Formen. Das erste Kuscheltier des Babys wird oft ein treuer und heiß geliebter Begleiter bis ins Erwachsenenalter hinein.

Was bedeutet ein Kuscheltier für das Baby?

Das Kuscheltier ist emotional sehr stark besetzt. Es ist Wächter in der Nacht, schenkt Geborgenheit, Beständigkeit und Trost. Es ist immer für das Baby da und nie beleidigt. Das Kuscheltier ist Tag und Nacht ein treuer Freund und muss immer und überall dabei sein. Das Baby kuschelt mit ihm und knabbert mit Wonne an ihm herum.

Oft ist das Schmusetier der erste Partner außerhalb der Familie, zu dem das Baby eine Beziehung eingeht. Psychologen bezeichnen das Stofftier als Übergangsobjekt. Für das Baby stellt es die Verbindung zwischen der äußeren und der inneren Welt dar. 

Was ist beim Kauf von Stofftieren für das Baby zu beachten?

Ein Kuscheltier für das Baby aus Stoff oder Frottee ist besser als ein Plüschtier mit langen Haaren. Es lässt sich leichter waschen und das Kind kann keine Haare verschlucken. Stofftiere sollten nicht zu groß sein. Wenn sich das Schmusetier bequem unter den Arm des Babys klemmen lässt, ist die Größe ideal.

Beim Kauf von Stofftieren sollten Sie auf Gütesiegel und Prüfzeichen achten. Unabhängige Prüfstellen vergeben Siegel für die Sicherheit und Unbedenklichkeit, z. B.:

  • GS-Zeichen
  • TÜV-Siegel
  • Spiel gut
  • Tox Proof

Weitere Kriterien für die Qualität von Kuscheltieren

Hat das Stofftier kein Prüfsiegel, nutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand. Mit Augen, Ohren und Händen können Sie Qualität erkennen. Prüfen Sie ein Stofftier immer nach den folgenden Kriterien:

  • Farbe
  • Geruch
  • Kleinteile
  • Ecken, Kanten
  • Waschbarkeit.

Sieht die Farbe giftig aus, ist sie es meistens auch. Bei Plüschtieren muss die Farbe speichelfest sein. Gute Stofftiere riechen neutral. Es dürfen sich keine Kleinteile ablösen, die das Baby verschlucken könnte. Ziehen Sie fest an den Ohren, Augen und anderen Teilen. Ein Stofftier von guter Qualität wird das schadlos überstehen. An scharfen Ecken und Kanten können sich Kinder verletzen. Durch Befühlen können Sie diese Gefahren ausschließen. Ein Kuscheltier sollte in der Maschine waschbar sein und vor Gebrauch vorsichtshalber gewaschen werden.

Wie viele Stofftiere sollte ein Kind haben?

Der Grundsatz "weniger ist mehr" gilt auch bei Plüschtieren für das Baby. Mehr als zwei bis drei Schmusetiere sollte Ihr Kind nicht haben, sonst wird es zu unübersichtlich. Stofftiere sind als Geschenk äußerst beliebt; schnell sammelt sich eine ganze Herde von Plüschtieren an.

Wenn Ihr Baby zu viele Stofftiere hat, reduzieren Sie die Zahl. Sie können ein paar Schmusetiere für später zurücklegen oder weiter verschenken. Oder Sie setzen die Stofftiere für einen guten Zweck ein und spenden beispielsweise an eine gemeinnützige Einrichtung.