Körper lag in der Nähe seines Anwesens Star-Fotograf Peter Beard (†82) ist tot: Leiche nach 3 Wochen gefunden

ARCHIV - 03.06.2014, USA, New York: Fotograf Peter Beard kommt zur Verleihung der Gordon Parks Foundation Awards. Beard ist tot. Nachdem er rund drei Wochen lang als vermisst galt, sei seine Leiche in einem Naturpark bei Montauk an der Ostspitze der Halbinsel Long Island im US-Bundesstaat New York gefunden worden, berichteten US-Medien unter Berufung auf die Familie des Fotografen. Foto: Nancy Kaszerman/Zuma Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Star-Fotograf Peter Beard wurde tot aufgefunden.
jim colton sab, dpa, Nancy Kaszerman

19 Tage wurde er vermisst, jetzt die traurige Gewissheit: Star-Fotograf Peter Beard (82) ist tot. Sein Körper wurde in einem Waldstück in der Nähe seines Hauses in Montauk, dem East End von Long Island (New York) gefunden. Den entscheidenden Hinweis darüber, wo sich der 82-Jährige befinden könnte, hatte ein ansässiger Jäger gegeben, als dieser Teile der Kleidung des Fotografen im Camp Hero State Park gefunden hatte. "Unsere Herzen sind gebrochen", heißt es im offiziellen Statement seiner Familie.

"Peter war ein ganz besonderer Mensch"

Peter Beard war durch seine Aufnahmen von Afrikas Flora und Fauna berühmt. Ein weiteres Lieblingsmotiv des Star-Fotografen: Die Frauen. So entdeckte er etwa das erste schwarze Supermodel, Iman Abdulmajid (64), die später mit Sänger David Bowie (†69) verheiratet war. Zudem datete er Hollywood-Star Candice Bergen und Lee Radziwil, die Schwester von Präsidenten-Gattin Jackie Kennedy.

Peter Beard hatte zuletzt unter Demenz gelitten

"Peter war ein ganz besonderer Mensch, der ein außergewöhnliches Leben führte. Er kostete das Leben komplett aus und holte aus jedem einzelnen Tag das Beste raus", so seine Familie weiter. Der 82-Jährige litt an Demenz, zudem soll er mindestens einen Schlaganfall erlitten haben. Nach seinem Verschwinden am 31. März war ein Aufgebot an Suchkräften angerückt, um Peter Beard zu finden.

Dass er nun ausgerechnet im Wald gestorben sei, sei typisch für den Fotografen, findet seine Familie. "Er starb, wo er lebte: In der Natur."