Spekulationen um Stellenanzeige

Digitalwährung Bitcoin als Zahlungsmittel bei Amazon?

Die Gerüchteküche läuft heiß: Akzeptiert Amazon bald Bitcoins als Zahlungsmittel?
Die Gerüchteküche läuft heiß: Akzeptiert Amazon bald Bitcoins als Zahlungsmittel?
© picture alliance, STRF/STAR MAX/IPx

26. Juli 2021 - 13:02 Uhr

Bitcoin steigt auf fast 40.000 US-Dollar

Die Digitalwährung Bitcoin hat zum Wochenstart deutlich zugelegt. Spekulationen, wonach Amazon möglicherweise in Zukunft bald digitale Währungen für Transaktionen akzeptieren könnte, trieben Bitcoin in der Spitze bis zu 39.850 US-Dollar. Auch andere Internetwährungen wie Ether, XRP oder Dogecoin legten prozentual zweistellige Kursgewinne hin.

Amazon sucht Führungskraft im Kryptobereich

Am Markt wurden die Aufschläge mit Spekulationen um den Onlineriesen Amazon begründet. Auf Grundlage einer Stellenanzeige für eine Führungsposition im Kryptobereich machten Überlegungen die Runde, Amazon könnte künftig Digitalwährungen wie Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren.

"Das Brodeln der Gerüchteküche um den möglichen Einstieg Amazons in die Branche ist Wasser auf die Mühlen der Anleger", sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. "Die jüngsten Regulierungssorgen aus dem Reich der Mitte befinden sich damit aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern. Dies könnte das Signal für den erhofften Stimmungsumschwung gewesen sein."

Das Gerücht erinnert an die vorübergehende Annahme von Bitcoin durch den Elektroautobauer Tesla, die für das Rekordhoch im April von knapp 65.000 Dollar mitverantwortlich war. Tesla-Chef Elon Musk machte sich sogar darüber lustig und gab seinem Finanzchef in Anspielung auf den Krypto-Hype den Titel "Master of Coin".

In den vergangenen Wochen hatten vor allem Nachrichten über zunehmenden regulatorischen Druck auf Kryptowährungshandelsplattformen die Digitalwährungen immer wieder auf Talfahrt geschickt. Vor knapp einer Woche war der Kurs der größten und bekanntesten Kryptowährung Bitcoin auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen. (dpa/reuters/aze)

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