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Spektakuläre Bilder von der Streif

Deutsches Debakel bei Feuz-Spektakel

Neue Drohnenkamera: Spektakuläre Bilder von der Streif

Die Streif in Kitbühel - berühmt und berüchtigt, die gefährlichste Abfahrt der Welt. Gefälle von bis zu 80 Prozent, Sprünge ins Nichts über 40 Meter - die Mutprobe für die Skifahrer könnte nicht größer sein . So auch heute wieder, bei der 82. Auflage des Hahnenkamm-Rennens (spektakuläre Bilder gibt’s oben im Video!). Den Wahnsinn gewonnen hat Beat Feuz – und schickte seinem Herzblatt direkt nach seiner Fabelfahrt eine rührende Liebesbotschaft. Die deutschen Speed-Herren hängen bei der Generalprobe für Olympia derweil weit hinterher

Feuz macht Hattrick klar

„Meine Familie soll nicht zu kurz kommen. Und auf meine Lebenspartnerin Katrin Triendl kann ich extrem stolz sein und ihr muss ich ein riesiges Dankeschön herausschicken,“, sagte der Schweizer. Zum dritten Mal schon gewann Feuz das Spektakel in Kitzbühel. Im Vorjahr war ihm ein Doppelerfolg gelungen – nun machte er den Hattrick klar.

Zweiter wurde sein im Gesamtweltcup führender Landsmann Marco Odermatt vor dem Österreicher Daniel Hemetsberger.

Baumann: "Ich glaube, ich wollte einfach zu viel"

Hängende Gesichter hingegen bei den Deutschen, die erneut enttäuschten und die Top Ten wieder deutlich verpassten. „Ich glaube, ich wollte einfach zu viel“, sagte Romed Baumann, der als Bester aus dem deutschen Quintett 15. wurde. „Ich habe mir so viel vorgenommen und bin dann einfach nicht locker Ski gefahren“, so der 36-Jährige in der ARD.

Nach dem Streif-Debakel wenige Tage vor den Winterspielen wurde der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier deutlich. „Ich frage mich, ob sich die Athleten bewusst sind, dass hier immer die Limits gefordert sind", mopperte Maier. Die großen WM-Erfolge mit dreimal Silber im vergangenen Februar seien Vergangenheit, die Gegenwart wirkt grau. „Wir tun uns gesamtheitlich extrem schwer“, sagte Maier zerknirscht. (mli/dpa)