Dramatische Szenen in South Carolina

Herumfliegender Sonnenschirm spießt Strandbesucherin (63) auf

Sonnenschirm
An diesem Strand traf der Sonnenschirm die 63-Jährige in die Brust.
rtl.de

Tragisches Ende eines Strandbesuchs in Garden City (South Carolina): Ein Sonnenschirm wurde vom Wind aus seiner Verankerung gerissen und durch die Luft gewirbelt. Er traf eine 63-Jährige in der Brust, spießte sie regelrecht auf. Sofort kam sie ein Krankenhaus, doch dort starb sie eine Stunde nach dem Unglück.

Forderung nach Sicherheitsvorschriften für Sonnenschirme

Wie Tamara Willard, die leitende stellvertretende Gerichtsmedizinerin des Bezirks Horry, mitteilte, passierte der tragische Unfall gegen 12:40 Uhr mittags. Das Opfer Tammy Perreault wurde wohl mitten in die Brust getroffen. Die 63-Jährige starb etwa eine Stunde später im Krankenhaus an den Folgen des Unfalls, so Willard.

Strandschirme haben ein mit Stacheln versehenes Ende, mit dem sie in den Sand gedrückt werden können. Die Breite des Schirmdachs ermöglicht es, dass sie von starkem Wind mitgerissen werden, wenn sie nicht richtig verankert sind, so die US Consumer Product Safety Commission. „Luftschirme können gefährlich, ja sogar tödlich sein. Stellen Sie sicher, dass Ihr Schirm im Sand verankert ist!“. Die Bundesbehörde schätzt, dass jedes Jahr etwa 3.000 Menschen durch Sonnenschirme verletzt werden.

Die US-Senatoren Tim Kaine und Mark Warner aus Virginia forderten die Sicherheitsbehörde auf, die Sicherheitsvorschriften für Sonnenschirme zu überprüfen und eine Sicherheitskampagne zu starten. (cba)