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Sommercocktail White Negroni: Der Gin-Klassiker mal anders interpretiert

Herrlich frisch

Cocktail-Idee für den Sommer: Der White Negroni ist fruchtig-süß und schnell gemacht

Negroni Cocktail mit Blutorange
So kennt man ihn eigentlich: Der klassische Negroni.
Katerina Solovyeva, picture alliance, Zoonar

Mit einem Negroni kann man an einem lauen Sommerabend nichts falsch machen. Er ist genau richtig süß, genau richtig bitter. Aber kennen Sie ihn auch in der weißen Variante? Vorhang auf für den Blonde Negroni.

Der Londoner Barkeeper Wayne Collins wandelte den klassischen Negroni ab

So schmeckt sie, die "Bittersweet Symphony" von der "The Verve" einst sangen. Der Negroni, ursprünglich als Pre-Dinner-Drink gedacht, ist zum Allzeitwunder in den Bars geworden. Die Dreifaltigkeit aus Gin, Wermut und Bitter sorgt für italienische Wärme in deutschen Adern und lässt das Herz berauscht "Amore" jauchzen.

Aber kennen Sie auch seine blonde Schwester? Der Blonde Negroni, auch als weißer Negroni bekannt, stammt aus der Feder des Londoner Barkeepers Wayne Collins und kommt genau mit dem Twist, den wir diesen Sommer brauchen. Der Wermut wird mit Lillet Blanc ersetzt. Dadurch bekommt der Mix eine blumige Note. Dazu gibt es die farblose Alternative des klassischen Rotbitters, der dafür sorgt, dass der Drink klar bleibt. Was den Bitter Bianco besonders macht? Die Aromatik ist konzentrierter, das Bittere wird zudem mit der Zugabe von Absinth verstärkt.

Rezept für einen Blonde Negroni

Das gehört in den Blonde Negroni (1 Drink):

  • 3,75 cl Dry Gin, z.B. von der Long Table Distillery
  • 3 cl Luxuardo Bitter Bianco
  • 3 cl Lillet Bianc, Alternativ: Bianco-Wermut
  • Zitruszeste, vorzugsweise von einer Bio-Zitrone

So wird er gemacht:

Es gibt unzählige Zubereitungsvarianten für den weißen Negroni. "The Alchemist" schlägt vor, erst normales Eis in ein Rührglas zu geben, dann die restlichen Zutaten. Solange rühren, bis diese geschmolzen und der Mix verdünnt ist. Einen großen Eiswürfel in ein Rocks Glas geben. Den Drink in das Glas abseihen, mit einer Zitronenzeste garnieren. (stern.de/tpo)

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst bei stern.de