Wertvoller als Gold

Enormer Hype um Pokémon-Sammelkarten

11. März 2021 - 18:07 Uhr

Bedrucktes Papier mit extrem hohen Wert

Wirklich kaum zu glauben: Pokémon-Sammelkarten haben in den letzten Jahren eine so enorme Wertsteigerung erlebt, dass sich das Sammeln und Verkaufen der bunten Taschenmonster mitunter richtig lohnen kann. Im hessischen Friedberg haben uns die beiden Sammler Murat und Gavin ihre riesige Kartensammlung gezeigt. Extra für uns haben sie die Karten aus dem Banktresor geholt, dort lagert die 150.000 Euro Wertanlage nämlich für gewöhnlich. Wie die beiden an die Schätze gekommen sind und was das Sammeln so faszinierend macht, sehen Sie im Video!

Viele sammeln die Karten aus Nostalgie-Gründen

Das japanische Pokémon-Franchise gibt es nun schon seit 1996. Den Weg auf die deutschen Schulhöfe haben die bunten Tierchen dann drei Jahre später – im September 1999 gefunden. Im selben Jahr erschien das gleichnamige Sammelkartenspiel in Deutschland und löste einen ungeahnten Hype auf den deutschen Schulhöfen aus.

Das liegt nun schon über 20 Jahre zurück und viele Fans der ersten Stunde sehnen sich noch heute nach den Erinnerungsstücken aus ihrer Kindheit. So auch Murat Efe und Gavin Tse aus Friedberg. Bereits in ihrer Kindheit haben sie die Karten voller Begeisterung gesammelt, nun verdienen sie als Kartenhändler hauptberuflich ihr Geld mit dem Präsentieren und Handeln der Sammelkarten. Auf ihren Twitch-Kanälen packen die beiden vor laufender Kamera immer wieder Karten im Livestream aus und erfreuen damit ihre Zuschauerschaft.

Murat und Gavin besitzen drei Sets der ersten Generation

Seit 1999 sind Pokémon-Karten in etlichen Neuauflagen und Variationen erschienen. So richtig wertvoll hingegen sind die über 20 Jahre alten Karten der allerersten Pokémon-Generation. Murat und Gavin haben insgesamt drei originalverpackte Displays, in denen wiederum verschweißte Boosterpacks mit jeweils zehn Karten der ersten Generation enthalten sind. Gekauft haben sie die für jeweils 15.000 Euro – gehandelt werden sie mittlerweile aber für satte 50.000 Euro!

Autorin TV Beitrag: Annabelle Strecker – hatte noch nie eine Pokémon-Karte in der Hand, findet Pikachu und Co. aber verdammt knuffig!