Videospiele-Klassiker auf neuen Fernsehern

SNES Mini & Co.: Die 4 besten Retro-Konsolen

Nintendo Classic Mini: Super Nintendo Entertainment System (SNES): 21 Klassiker hat Nintendo auf die Konsole gepackt.
© Nintendo

31. März 2020 - 10:44 Uhr

Marktübersicht: Diese Retro-Konsolen sind top

Spielehersteller wie Sony, Nintendo und Microsoft bringen regelmäßig neue Konsolen auf den Markt – Ende 2020 beispielsweise läuten mit der PlayStation 5 und Xbox Series X technisch hochgezüchtete Gaming-Kraftwerke eine neue Videospielgeneration ein. Doch es gibt auch einen gegenläufigen Trend – die Sehnsucht nach klassischer Pixel-Grafik. Eine wahre Retro-Welle schwappte 2016 über, als Nintendo sein erstes Mini-Konsölchen Nintendo Classic Mini* auf den Markt brachte – eine technisch verbesserte und kompakte Neuauflage des Nintendo Entertainment Systems (NES) von 1985, auf der 30 NES-Klassiker installiert sind. Die Retro-Konsole schlug ein wie eine Bombe. Darauf folgten zahlreiche Miniatur-Neuauflagen weiterer Daddelkisten, mit denen Sie alte Games an modernen Fernsehern zocken. Das hier sind die vier beliebtesten Varianten!

Für 90s-Kids: Sony PlayStation Classic

Sony PlayStation Classic
Auf Sonys PlayStation-Classic-Konsole finden sich 20 Games
© Sony

Der Mini-Variante der ersten PlayStation (inzwischen PSone) hat Sony 20 Spieleklassiker spendiert, darunter Titel wie "Resident Evil", "Metal Gear Solid" und "Final Fantasy 7", die das jeweilige Genre nachhaltig prägten. Damit Sie gleich loslegen, hat der Hersteller der PlayStation Classic* zwei Controller, ein USB-Kabel zur Stromversorgung sowie ein HDMI-Kabel zur Verbindung mit dem Fernseher beigelegt. Besonders interessant für Retro-Fans: der Preis. Zum Erscheinen 2018 kostete die eingedampfe PlayStation noch 99 Euro (UVP), inzwischen gibt es das Gerät bereits für circa 35 Euro. Ein Stromadapter liegt nicht bei, aber es lassen sich diverse USB-Ladenetzteile verwenden – etwa die vieler Smartphones.

  • 20 PlayStation-Spiele installiert
  • zwei Controller
  • 45 Prozent kleiner als das Original
  • Preis: circa 35 Euro

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Retro-Retro: The C64 Maxi

The C64 Maxi
Die Spielesammlung des The C64 Maxi lässt sich auf Wunsch erweitern.
© Koch Media

Der Name verrät es bereits: Das C64 Maxi* ist alles andere als mini. Die Neuauflage des legendären Heimcomputers besitzt dieselben Abmessungen wie das Original, inklusive einer funktionstüchtigen Tastatur, die auf Wunsch sogar eine authentische Bedienung ermöglicht – inklusive Befehlen wie LOAD"$",8 zur Darstellung der Inhalte des Diskettenlaufwerks. Doch keine Angst: Sie müssen nicht die Basic-Programmiersprache erlernen, um den C64 Maxi zu bedienen. In einem zweiten Bedienmodus lassen sich Spiele direkt mit dem Controller auswählen. Apropos: Der Hersteller hat das Eingabegerät dem legendären "Competition Pro" nachempfunden. Doch besonders wichtig für eine Retro-Konsole sind natürlich die Games – das Aufgebot kann sich sehen lassen: Unter den 64 Titeln befinden sich Klassiker wie "California Games", "Paradroid", "Winter Games" und "Boulder Dash". Wer sein Lieblingsspiel vermisst, der rüstet einfach nach: Eigene Spiele lassen sich mittels USB-Stick auf dem C64 Maxi installieren. Ein HDMI-Kabel sowie ein USB-Netzkabel mit Netzadapter liegen dem Gerät bei.

  • 64 Spiele installiert
  • ein Controller
  • Spielauswahl erweiterbar
  • Preis: circa 120 Euro

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Sonic und mehr: Sega Mega Drive Mini

Sega Mega Drive Mini
Klassiker wie wie “Sonic the Hedgehog”, “Tetris” und “Earthworm Jim” zocken Sie mit Segas Mini-Konsole des Mega Drive.
© Sega

Auch Sega hat seine Mega-Drive-Konsole eingedampft. Die Mini-Neuauflage* des Konsolen-Klassikers von 1990 bietet 42 Spiele für Nostalgiker – darunter Titel wie "Sonic the Hedgehog", "Tetris" und "Earthworm Jim". Sie schließen das Mega Drive Mini per HDMI-Kabel an den Fernseher an. Über einen Micro-USB-Port versorgen Sie das kleine Gerät mit Strom. Ein Stromadapter liegt nicht bei, aber es lassen sich diverse USB-Ladenetzteile verwenden – etwa die vieler Smartphones. Ins Paket hat der Hersteller zwei Controller gepackt. Allerdings handelt es sich dabei um 3-Button-Variante, Segas späterer Standard-Controller hatte sechs Knöpfe. Die meisten Games der Sammlung lassen sich dennoch problemlos zocken, nur das Prügelspiel "Street Fighter 2" ist damit nicht unbedingt gut spielbar.

  • 42 Spiele installiert
  • zwei Controller
  • Preis: circa 70 Euro

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Arcade-König: Capcom Home Arcade Konsole

Capcom Home Arcade Konsole
Sticks und Buttons für zwei Spieler hat Capcom in der Konsole verbaut.
© Capcom

Capcom gilt nicht nur als Schöpfer schaurig-schöner Horror-Games wie "Resident Evil", sondern auch als Spielhallen-Spezialist. Vor allem in den 80er- und 90er-Jahren standen zahlreiche Automaten der Japaner in den "Arcades". 16 Titel hat Capcom auf die "Home Arcade"-Konsole* gepackt, darunter die Prügelspiele "Street Fighter 2 – Hyper Fighting" und "Final Fight" sowie die Actionspiele "Ghouls'n Ghosts" und "Mega Man – The Power Battle". Die Auswahl ist qualitativ gut, die Anzahl an Titeln aber im Vergleich zu anderen Retro-Konsolen schmal. Das Highlight ist ohnehin klar ein anderes: Fürs perfekte Spielhallen-Feeling soll die Konsolen-Hardware sorgen – die hat der Hersteller in Form eines Arcade-Boards für zwei Spieler gestaltet, auf dem Sticks und zahlreiche Knöpfe eingebaut sind. Die Konsole ist also gleichzeitig das Eingabegerät, separate Controller liegen nicht bei. Neben dem Arcade-Board sind ein HDMI-Kabel sowie ein Micro-USB-Kabel samt passendem Strom-Adapter im Lieferumfang enthalten. Das Gerät wirkt edel, ist gut verarbeitet – jedoch vergleichsweise teuer: 190 Euro sind für Capcoms Home Arcade fällig.

  • 16 Spiele installiert
  • Konsole und Arcade-Board in einem
  • Preis: Circa 190 Euro

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