Damit der Drahtesel nicht unfreiwillig den Besitzer wechselt

Sicher durch die Radsaison: 3 Tipps gegen Fahrraddiebstahl

Wenn man sein Fahrrad sicher abstellen will, sollte man immer ein Fahrradschloss dabei haben
Wenn man sein Fahrrad sicher abstellen will, sollte man immer ein Fahrradschloss dabei haben
© dpa, Silas Stein, sis sab jol

17. April 2022 - 16:08 Uhr

Das Wetter wird schöner, viele steigen wieder auf ihr Fahrrad. Doch gerade zu Beginn der Radsaison sind verstärkt Fahrraddiebe unterwegs. Damit der Drahtesel am Ende des Tages noch dort steht, wo man ihn auch abgestellt hat, sind deshalb besondere Schutzmaßnahmen notwendig.

Regel Nummer 1: ein gutes Fahrradschloss

Oberste Regel sei ein gutes Schloss, teilen das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit. Zu empfehlen seien Stahlketten-, Falt-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser, bei denen es aber auch auf die richtige Anwendung ankommt: Damit es nicht weggetragen werden kann, sollte das Bike mit dem Rahmen, Vorder- und Hinterrad an einen festen Gegenstand angeschlossen werden, wie etwa einen Fahrradständer oder einen Laternenmast angekettet werden. Dafür muss das Schloss auch lang genug sein.

Nur das Schloss etwa um eines der Räder zu binden, reicht nicht. Denn so ließe es sich einfach forttragen. Auch kann man verschiedene Schlossarten kombinieren. So macht man mit gewissen Modellen spezialisierten Langfingern die Arbeit schwerer.

Fahrrad weg? Apps helfen bei der Ortung

Falls das Fahrrad doch einmal wegkommen sollte, kann sich gute Vorbereitung auszahlen. Ein GPS-Tracker, den es im Fachhandel als Zubehör auch noch zum Nachrüsten gibt, kann in Verbindung mit einer zugehörigen App bei der Ortung des Diebesguts helfen. Wird das Rad bewegt, kann der Diebstahlschutz auch einen SMS-Alarm an das Handy des Besitzers oder der Besitzerin schicken.

Zu empfehlen sei zudem die kostenlose Fahrradpass-App der Polizei, in der wichtige Fahrraddaten wie die Rahmennummer, die Codierung, aber auch Fotos und Angaben zu Zustand und Ausstattung hinterlegt und im Ernstfall direkt an die Polizei oder die Versicherung weitergeleitet werden können.

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Teure Räder sollten versichert sein

Apropos Versicherung: Vor allem bei teureren Rädern kann sich eine spezielle Fahrradversicherung rechnen, die auch bei einfachem Diebstahl, Vandalismus, Unfall- oder Elektronikschäden eintritt.

In der Hausratversicherung wird das Rad gegen Einbruchdiebstähle abgesichert. Die Verbraucherzentrale rät in Sachen Versicherung zu einem Preis-Leistungs-Vergleich. (dpa/jbü)