Tipps für die dunkle Jahreszeit

Wie man dem Herbstblues entkommt und was Sex damit zu tun hat

Tipps von der Expertin: Wie man dem Herbstblues entkommt und die goldene Jahreszeit genießen kann.
Tipps von der Expertin: Wie man dem Herbstblues entkommt und die goldene Jahreszeit genießen kann.
© iStockphoto, iStock, Alexander Kirch

08. Oktober 2021 - 16:20 Uhr

Herbstblues oder herbstliche Glücksgefühle?

Der Herbst könnte so schön sein mit all der Farbenpracht, die er uns in der Natur bietet. Wäre da nur nicht der Herbstblues, der viele von uns plagt.

Kennen Sie das auch? Statt zu einem gemütlichen Spaziergang verschanzt man sich dann doch lieber in der Wohnung und möchte das Sofa am liebsten gar nicht mehr verlassen. Aber was kann man tun, wenn einen dieses Gefühl überkommt? Nina Buschek, Expertin der Apotheken Umschau, verrät, mit welchen Tricks wir dem Herbstblues entkommen und die goldene Jahreszeit genießen können.

Die Tage werden wieder kürzer

Die dunkle Jahreszeit hat es in sich. Nach einem warmen Sommer mit langen Tagen steht der Herbst vor der Tür. Es wird kälter und die Tage kürzer und dunkler. Und das geht auch an unserem Körper nicht spurlos vorbei. Ganz im Gegenteil. Dadurch, dass es wieder früher dunkel wird und auch die Tage insgesamt häufig dunkler sind, produziert der Körper mehr vom Schlafhormon Melatonin. Wie die Expertin erklärt, hängt die Produktion dieses Hormons nämlich tatsächlich mit dem Tageslicht zusammen. Wird es dunkel, schüttet der Körper Melatonin aus, da er denkt, es wäre Zeit zum Schlafen. Dabei ist es im Herbst und im Winter meist auch dann dunkler, wenn man gar nicht schlafen möchte.

Dazu kommt, dass bei der zunehmenden Produktion des Schlafhormons gleichzeitig die Produktion des Glückshormons Serotonin abnimmt. Und dann, so Nina Buschek, sinkt die Stimmung. Das heißt, wir werden nicht nur müde sondern kriegen gleichzeitig auch noch schlechte Laune.

Drinnen bleiben ist kontraproduktiv

Auch wenn unser Körper uns die Signale gibt, dass wir besser drinnen bleiben sollten, ist genau das der größte Fehler. Was wir nämlich genau dann brauchen, ist Bewegung und frische Luft. Nina Buschek rät: "Man sollte versuchen, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde draußen spazieren zu gehen". Noch besser sei es, draußen Sport zu treiben, denn das habe ähnliche Auswirkungen auf den Körper, wie ein Antidepressivum. Dennoch sei es im Herbst und Winter aber auch mal in Ordnung, wenn man sich früher und länger in sein Bett begibt.

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Und wie kann Sex nun gegen den Herbstblues helfen?

Wenn man sich dann doch mal nicht dazu motivieren kann, das Haus zu verlassen, dann gibt es auch etwas, was man drinnen tun kann, um der schlechten Stimmung im Herbst entgegenzuwirken: Sex! Ja, ganz genau. Die Expertin erklärt nämlich, dass dabei ebenfalls ein Hormon ausgeschüttet wird, das für gute Laune sorgt: Das Bindungs- oder Kuschelhormon Oxytocin.

Na mit diesen Tipps heißen wir den Herbst doch gerne willkommen! (vho)