Unterlassungsklage erfolgreich

Schmerzensgeld: Kollegah & Jigzaw müssen den Geissens 100.000 Euro zahlen

Die Geissens und Kollegah streiten vor Gericht - einen Sieg hat die TV-Familie nun errungen
Die Geissens und Kollegah streiten vor Gericht - einen Sieg hat die TV-Familie nun errungen

10. Dezember 2019 - 9:45 Uhr

Geldentschädigung für Shania und Davina Geiss

Kollegah und Jigzaw verurteilt! Das Landgericht Mannheim hat die Rapper Kollegah und Jigzaw sowie ein Musiklabel zur Zahlung von 100.000 Euro verurteilt. Die drei Verurteilten müssen den Schwestern Shania und Davina Geiss jeweils 50.000 Euro zahlen, wie das Landgericht mitteilte. Die Töchter von Robert und Carmen Geiss hatte der Rapper Jigzaw in einem Song beleidigt. Aus der Unterlassungsklage der Geissens folgt nun die Schmerzensgeldzahlung.

Im Video: Darum klagten die Geissens

"Am 18. Geburtstag der Tochter der Geissens, steh' ich vor der Tür und hol' mir die Kleine und hinterlasse Creampie in ihrer Scheide" - so lautete die Textzeile aus Jigzaws Song "Medusablick". Sie wurde nach der Entlassungsklage bereits entfernt. Dr. Andreas Boele, der Anwalt von Shania und Davina Geiss, warf dem Rapper des Songs vor, "Vergewaltigung, Ermordung und Leichenschändung" anzudrohen.

Kollegah (35) unterstützte Jigzaw bei seinem Song. Auch der erfolgreichere der beiden Rapper streitet vor Gericht mit den Geissens. Auch hier geht es um eine Textzeile, diese richtet sich gegen die Mutter von Shania und Davina. Carmen Geiss gab an, sie habe Angst um die Sicherheit ihrer Familie.