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Scheidentrockenheit: So hilft ein Vaginal-Laser gegen Schmerzen beim Sex

Vaginal-Laser verhilft zu erfülltem Liebesleben
Vaginal-Laser verhilft zu erfülltem Liebesleben Schmerzen beim Sex? 02:44

Vaginal-Laser soll Spaß am Sex zurückbringen

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Jucken, Brennen – und das auch noch an den intimsten Stellen. Vor allem Frauen in den Wechseljahren sind von Scheidentrockenheit und den Folgen betroffen. Aber auch jüngere Frauen kennen das Problem. Eine Laserbehandlung soll jetzt helfen.

Scheidentrockenheit betrifft nicht nur ältere Frauen

Fast jede zweite Frau über 45 Jahren leidet an Scheidentrockenheit. Das ergab eine Studie der 'North American Menopause Society'. So richtig darüber sprechen möchte trotzdem niemand. Doch nicht nur ältere Frauen sind von dem Problem betroffen. Auch durch Stress, die Einnahme von Medikamenten wie der Anti-Baby-Pille, nach Operationen an Gebärmutter und Eierstöcken oder während der Stillzeit kann es zu vaginaler Trockenheit kommen.

Grund dafür sind meist hormonelle Veränderungen. Nach den Wechseljahren produziert der Körper geringere Mengen des Hormons Östrogen. Weniger Feuchtigkeit und nachlassende Elastizität des Scheidengewebes sind die Folge. Auch die starke Dehnung bei einer Entbindung sorgt bei vielen Frauen für den Verlust von Elastizität. Die Blase rutscht dadurch weiter nach unten, was zusätzlich zu Inkontinenz führen kann.

Vaginal-Laser hilft Gewebe, sich selbst zu regenerieren

Der sogenannte Vaginal-Laser soll nun Abhilfe schaffen. Der in Deutschland noch relative neue Laser sendet während der Behandlung Impulse auf den Vaginalmuskel und den Scheideneingang. Die Energiezuvor soll das Gewebe so anregen, dass es sich von selbst regeneriert. Die Durchblutung wird verbessert, was wiederum zu einer Verbesserung der gesamten Schleimhaut führt. Die regenerierte Schleimhaut soll mehr Feuchtigkeit speichern und deutlich elastischer sein. Auch Patientinnen mit Inkontinenz kann so geholfen werden.

Schmerzfreie Behandlung

Die Behandlung selbst dauert nur wenige Minuten. Da sie mit einer Betäubungssalbe durchgeführt werden kann, ist sie nahezu schmerzfrei. Wie viele Behandlungen notwendig sind, hängt von der jeweiligen Patientin ab. Einmal im Jahr wird eine Auffrischung gemacht. Aktuell wird die Laserbehandlung nur von den Privaten Krankenkassen übernommen. Wer gesetzlich versichert ist, muss mit rund 400 Euro pro Sitzung rechnen.

Ob sich der finanzielle Aufwand lohnt? Wir haben eine Frau besucht, die den Vaginal-Laser ausprobiert hat. Ihr Fazit: "Das hat sich gelohnt!" Ihre ganze Geschichte sehen Sie im Video.

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