Bitte hab Verständnis dafür, dass wir in diesem Browser keine optimale Nutzung von RTL.de gewährleisten können. Bitte benutze einen aktuelleren Browser (z.B. Chrome, Firefox, Safari oder Edge), damit du die Seite wie gewohnt nutzen kannst.

"Es ist Zeit für Assauer auf Schalke"

Ex-Frau von Rudi Assauer: Britta Assauer will Schalke-Managerin werden

Rudi Assauer mit Ehefrau Britta (2010)
Rudi Assauer mit Ehefrau Britta (2010)
© dpa, Jörg Carstensen, car lre sab hae hpl

02. März 2021 - 13:10 Uhr

Ex-Frau von Rudi Assauer will Schalke retten

DFB-Pokalsieger, UEFA-Cup-Gewinner und fast auch noch Deutscher Meister: Unter Manager Rudi Assauer feierte der FC Schalke 04 erfolgreiche Zeiten. Aktuell sind die Königsblauen vor allem als Krisenclub in den Schlagzeilen – der Abstieg in die zweite Liga droht. Jetzt will sich die Ex-Frau des 2019 verstorbenen Managers, Britta Assauer, als neue Schalke-Managerin bewerben und um "Rudis Erbe" kämpfen, wie sie in einem Facebook-Posting öffentlich macht. Im RTL-Interview macht Assauer deutlich, was ihr der Club bedeutet: "Schalke ist Rudis größtes Erbe. Die Millionen, die Gegenstände, das ist alles nicht wichtig – aber Schalke war sein Leben."

Britta Assauer: "Rudis Lebenswerk darf nicht untergehen"

"Es ist Zeit für Assauer auf Schalke", schreibt die Ex-Frau des ehemaligen Schalke-Machers in ihrem Posting. Ihre Bewerbung sei keinesfalls ein Scherz, unterstreicht die 55-Jährige im RTL-Interview. "Mir stehen die Tränen in den Augen, wenn ich sehe, was mit dem Club passiert ist", erklärt sie: "Die Arroganz der letzten Jahre rächt sich jetzt."

Genau deshalb will Aussauer jetzt anpacken, den Club retten. Der Schalker Aufsichtsrat und Vorstand sei bereits informiert worden. Eine Reaktion hat es bislang noch nicht gegeben. "Ich weiß nicht, ob sie das ernst nehmen – aber ich meine es ernst", so die Ex-Frau von Rudi Assauer im Interview: "Schlimmer würde ich es nicht machen."

Auch wenn sie noch keine Manager-Postion inne hatte: Von ihrem Ex-Mann habe sie viel gelernt, er hätte sogar erkannt, dass sie Ahnung vom Fußballgeschäft habe. "Endlich ne vernünftige Alte, die was von Fußball versteht", zitiert Britta Assauer ihn. Sie teile seine Leidenschaft für Fußball und sie kenne seine Strategie: "Er hat es geliebt, dass ich seine Leidenschaft für Fußball genauso gelebt habe wie er und er hat es geliebt, mir seine erfolgreichen Methoden zu erklären."

Sie wolle "Rudis Geist in der Arena aufleben zu lassen, um die große Katastrophe abzuwehren und somit in eine Zukunft für den Verein blicken zu können." Die letzten Monate habe auf Schalke vor allem die "Musketiermentalität" gefehlt.

Assauer ist überzeugt: Ihrem Ex-Mann hätte ihr Manager-Wunsch gefallen, denn: "Sein Lebenswerk darf nicht untergehen!"

Auch interessant