3 Geräte überzeugen

Saugroboter im Warentest: Die Top-Saubermänner im Überblick

Die Beine hochlegen und den Saugroboter arbeiten lassen? Das geht - mit einem zuverlässigen Modell.
Die Beine hochlegen und den Saugroboter arbeiten lassen? Das geht - mit einem zuverlässigen Modell.
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19. Oktober 2021 - 17:11 Uhr

Saugroboter im Härtetest

Die Experten der Stiftung Warentest haben zwölf Saugroboter genauer untersucht, darunter acht Geräte mit Wischfunktion. Im Test waren sowohl günstige Saugroboter ab 278 Euro als auch teure Geräte bis 760 Euro. Insgesamt bekamen nur drei Putzhelfer ein "gut". Sie saugen effektiv auf harten Böden wie Laminat, Parkett oder Dielen. Zwei der drei können sogar wischen. Auf Teppich saugt dagegen nur ein Roboter "gut".

Welche Saugroboter zu empfehlen sind

Wer keine Freude daran hat, den Haushalt auf Vordermann zu bringen, sollte über einen Saug- und Wischroboter nachdenken, denn ein Putzroboter kann durchaus für Entlastung sorgen. Doch längst nicht alle machen einen guten Job. Immerhin drei Geräte beseitigen Krümel und Staub zuverlässig.

Sind vom Menschen alle Vorarbeiten erledigt, krabbeln die Roboter unters Sofa, in die Ecken, lassen Krümel und Staub verschwinden und nehmen ihren Besitzern im Optimalfall die Basisreinigung ab. Um herauszufinden, welche Saugroboter zuverlässig und gründlich arbeiten, mussten die Modelle im Test zeigen, wie sie die Herausforderungen des Alltags meisten. Doch viele von ihnen arbeiten bedauerlicherweise nicht so gründlich wie ausgelobt.

Hier die Testsieger laut Stiftung Warentest – beide erhielten die Note "gut":

Sie reinigen vor allem Hartböden gut. Der Rowenta ist aber recht laut. Der ebenfalls gute reine Saugroboter iRobot Roomba i3+* (630 Euro) saugt auf Hartboden gut und auf Teppich passabel.

Letzteres erledigt wiederum der ansonsten nur "befriedigende" AEG RX9-2-4ANM* (650 Euro) dann gut. Er saugt gründlich und gleichmäßig und holt zuverlässig Fasern wie etwa Katzenhaare heraus. Dafür ist er so tiefergelegt, dass er Grobes nicht aufsaugt, sondern vor sich herschiebt.

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Warum helfende Hände und ein starker Akku für Saugroboter wichtig sind

Was im Test allerdings auch klar wurde: So ganz ohne dass der Mensch selbst Hand anlegt, können die Roboter keine zufriedenstellende Arbeit verrichten. Denn die Geräte schätzen aufgeräumte Zimmer und klare Grenzen. Mit etwas Vorbereitung lässt sich verhindern, dass sich Roboter verirren, festfahren oder gar abstürzen. Denn nur wenige der technischen Helfer erkennen kleine Hindernisse. Deshalb sollte der Boden von Socken, Taschentüchern, Tassen oder Handykabeln befreit sein. Oft können per App virtuelle Wände oder Verbotszonen definiert werden, wo die Roboter nicht saugen oder wischen sollen.

Aber immerhin navigieren Saugroboter ­autonom, die aktuell geprüften Modelle lassen sich zudem meist per App programmieren, damit sie auch dann saugen, wenn niemand zu Hause ist - so bleibt den Bewohnern das Dauersurren erspart. Beachtet werden sollte aber: Je größer die Wohnung, desto länger ist der Putzhelfer natürlich unterwegs. In diesem Fall ist dann die Reinigungs­reich­weite wichtig. Dann ist ein starker Akku gefragt.

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