Sarah Ferguson: "Ich hätte gerne Bulimie gehabt - wie Diana"

Sarah Ferguson litt unter einer Esssucht.
Sarah Ferguson litt unter einer Esssucht.
© 2017 Getty Images, Tim P. Whitby

17. Juni 2017 - 11:24 Uhr

Sarah Ferguson wünschte sich Bulimie

Sarah Ferguson hat in einem Interview über ihr Gewicht gesprochen und gestanden, dass sie gerne Bulimie gehabt hätte - um so dünn wie Prinzessin Diana zu sein. Die Ex von Prinz Andrew hatte jahrelang Probleme mit ihrem Gewicht und litt unter einer Esssucht.

Sarah Ferguson hatte jahrelang mit Gewichtsproblemen zu kämpfen

Schockierendes Geständnis! Sarah Ferguson (57) hat in einem medizinischen Podcast, aus dem der britische 'Telegraph' zitiert, ein Interview gegeben und erzählt, wie schlecht es ihr jahrelang ging. Die Herzogin von York hatte immer wieder mit Gewichtsproblemen zu kämpfen und litt unter einer schweren Esssucht. Aus diesem Grund hatte sie einen gefährlichen Wunsch: Sie hätte gerne Bulimie gehabt - wie Prinzessin Diana. Im 1992 erschienenen Enthüllungswerk 'Diana: Her True Story - In Her Own Words' war bekannt geworden, dass Diana viele Jahre lang unter Bulimie litt. ​

"Ich war eine Trost-Esserin"

Im Interview erzählt die Ex-Frau von Prinz Andrew (57), dass sie genauso "schön und dünn" sein wollte wie ihre damalige Schwägerin Diana, aber nicht die "psychische Stärke hatte, um so weit zu gehen". Sie sei eine "Trost-Esserin" gewesen: "Ich habe gegessen, um ein Pflaster über meine Emotionen zu kleben und habe meine Gefühle mit Essen zerdrückt", erklärt sie im Podcast. Heute ist ihr bewusst, dass sie sich mit diesem Essverhalten fast umgebracht hätte und ihre früheren Gedanken alles andere als gesund waren. "Dass ich mir eine psychische Erkrankung wünschte, zeigt wie besorgniserregend mein Zustand war", gibt sie zu.

Durch eine Therapie hat 'Fergie' glücklicherweise wieder zu einem gesunden Essverhalten gefunden und möchte jetzt Menschen helfen, die unter Essstörungen leiden und Unterstützung brauchen.

Wenn Sie selbst an Essstörungen leiden oder jemanden kennen, der betroffen ist, bekommen Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Hilfe und Rat: Beratungstelefon: 0221/89 20 31
​www.bzgaessstoerungen.de