Wollte sie ihre Tochter fürs Weinen bestrafen?

Horror-Mutter lässt Kind vom Balkon baumeln – dann stürzt Anastasia (3) in den Tod

Anna R. (23) und ihre Tochter Anastasia (3).
Anna R. (23) und ihre Tochter Anastasia (3).
© Plohie Novosti

16. Juni 2021 - 9:41 Uhr

Russland: Dreijährige stürzte von Balkon 18 Meter tief

Was muss in einer Mutter vorgehen, die so etwas tut? Weil ihre Tochter Anastasia (3) zu viel weint, greift Anna R. (23) aus dem russischen Saratow zu einer drastischen Maßnahme: Sie lässt das kleine Mädchen zur Strafe von einem Balkon über dem Abgrund baumeln. Die Dreijährige stürzt 18 Meter in die Tiefe und stirbt.

Anna R. hielt ihre Tochter nur am T-Shirt fest

"Mama, ich habe Angst", soll die kleine Anastasia immer wieder gerufen haben, als ihre Mutter sie über die Balkonbrüstung im sechsten Stock hielt. Anna R. packte ihre Tochter nur an einem T-Shirt, wie die britische "Sun" berichtet. Doch das Shirt riss.

Zeuge hörte die Schreie des Kindes – und dann nichts mehr

Ein Zeuge erklärte, er habe "laute Schreie eines Kindes aus einem oberen Stockwerk" vernommen. "Dann hörte ich plötzlich ein dumpfes Fallgeräusch. Die Schreie verstummten", sagte er. "Als ich mich umdrehte, sah ich ein kleines Mädchen blutüberströmt auf dem Asphalt liegen. Ich rannte los und holte den Rettungsdienst, stand total unter Schock."

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23-Jährige brachte lebloses Mädchen zurück in die Wohnung

In einem Überwachungskamera-Video ist zu sehen, wie R. ihre Tochter vom Boden aufhebt und mit dem Aufzug zurück in die Wohnung der Familie im sechsten Stock bringt. Sie schüttelt das leblose Kind, will es offenbar wiederbeleben.

Nachbarn erzählten, die Mutter habe behauptet, Anastasia sei auf dem Balkon herumgeklettert. "Ich habe sie gewarnt, sie könnte fallen", hat die 23-Jährige demnach gesagt. Doch die Bilder von dem Vorfall erzählen eine andere, unfassbare Geschichte.

Horror-Mutter drohen 21 Jahre Knast

Anna R. soll vor der Tat einen Nachtclub besucht haben und betrunken gewesen sein. Sie wurde unter Mordverdacht festgenommen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu 21 Jahre Knast. (bst)

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