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Quoten-Hammer bei WM: Weniger als zehn Millionen schauen DFB-Spiel

Deutschland patzt schwer, Spanien feiert Schützenfest WM-Auftakt
02:22 min
WM-Auftakt
Deutschland patzt schwer, Spanien feiert Schützenfest

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Das erste Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der umstrittenen WM in Katar hat im Schnitt weniger als zehn Millionen Interessierte an die Fernseher gelockt. Bei der 1:2-Pleite gegen Japan am frühen Mittwochnachmittag hatten 9,230 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die ARD eingeschaltet, wie die AGF Videoforschung errechnete. Das ergab einen Marktanteil von 59,7 Prozent.

Deutlich weniger Interesse als noch bei Russland-WM

Bei der WM vor vier Jahren in Russland hatten das Erste und das ZDF in den drei Gruppenspielen des DFB-Teams im Schnitt jeweils mehr als 25 Millionen Menschen erreicht, die Marktanteile lagen zwischen 76,3 und 87,4 Prozent. Die anderen Spiele des Mittwochs ohne deutsche Beteiligung blieben jeweils deutlich unter der Fünf-Millionen-Grenze.

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Die Abendpartie Belgien gegen Kanada (1:0) kam nur auf 4,333 Zuschauer (16,8 Prozent). Das Spiel der beiden deutschen Gruppengegner Spanien und Costa Rica (7:0) blieb mit 3,890 Millionen Menschen (21,9 Prozent) sogar unter vier Millionen. Damit setzte sich der Negativ-Trend aus den ersten drei Tagen der umstrittenen WM in dem Wüsten-Staat fort. Am Sonntag, Montag und Dienstag hatte das ZDF aus Katar übertragen.

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Liegt's an den Anstoßzeiten?

Das Interesse ist also deutlich geringer als bei der aus deutscher Sicht bitteren Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Liegt das womöglich auch an den frühen Anstoßzeiten? Eher nicht! Denn bei vergangenen Turnieren mit ähnlichen Anstoßzeiten waren die Quoten deutlich stärker. 2010 in Südafrika sahen 22 Millionen das zweite Gruppenspiel gegen Serbien, das um 13.30 angepfiffen wurde. (tno/sfu/dpa)