Pseudowut breitet sich aus: Das müssen Hundehalter über die tödliche Hunde-Krankheit wissen

Pseudowut für Hunde gefährlich
Pseudowut kann von Wildschweinen auf Hunde übertragen werden.
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Gefährlicher Virus auf dem Vormarsch

Hundehalter, aufgepasst! In Deutschland verbreitet sich derzeit eine Viruserkrankung, die für Haustiere wie Hunde oder Katzen schnell tödlich enden kann: die sogenannte Pseudowut. Was Hundebesitzer jetzt über die Hundekrankheit wissen müssen und welche Vorsichtsmaßnahmen Sie ergreifen können, um Ihr Tier zu schützen - wir haben alles Wichtige für Sie zusammengefasst.

Pseudowut, im Fachjargon auch Aujeszkysche Krankheit genannt, ist eine Viruserkrankung, die für Entzündungen im zentralen Nervensystem sorgt. Die Folge: Nach einer Inkubationszeit von zwei bis neun Tagen tritt ein starker, unaufhörlicher Juckreiz auf. Im Endstadium kommen schwere Lähmungen hinzu. Und was noch schlimmer ist: Durch den widerstandsfähigen Erreger verläuft die Krankheit ausnahmslos tödlich.

Der Überträger der Krankheit? Vor allem Wildschweine und Ratten. Aber weil gerade Hunde beim Spaziergang im Wald leicht mit infizierten Tieren in Kontakt kommen können, sind auch die Vierbeiner gefährdet. So häufen sich die Erkrankungen in den letzten Monaten vor allem bei Hunden.

Um das Risiko einer Infektion zu vermeiden, sollten Hundehalter darauf verzichten, ihre Vierbeiner mit Wildschweinfleisch zu füttern. Zudem sollten Sie ihr Tier im Wald stets im Auge behalten, um im Notfall den Kontakt zu lebenden oder toten Wildschweinen vermeiden zu können. Eine Impfung zur Prophylaxe gegen die Pseudowut gibt es bislang nicht.

Immerhin: Für den Menschen ist der Virus - zumindest nach jetzigem Kenntnisstand - nicht gefährlich. Auch dann nicht, wenn Wildschweinprodukte verzehrt wurden.

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Vitamine sind gesund – und das gilt auch für den besten Freund des Menschen. Obst und Gemüse sind eine gute und gern gefütterte Beilage. Prinzipiell gilt nur: Paprika, Tomaten und Weintrauben sind tabu, denn die verträgt der Hundemagen nicht. Alle anderen Sorten dürfen gerne wieder mit ein wenig Wasser und Öl püriert und zu dem Futter gegeben werden. Auch braune Stellen stören dabei nicht. Nur Obst und Gemüse sollte der Hund jedoch nicht bekommen. Allgemein gilt: Eine gesunde Hundeernährung enthält mindestens 70 Prozent Fleischanteil.