Englischer Prinz weiht Aston-Villa-Trainingsgelände ein

Und plötzlich wird aus Prince William ein echter Edelfan

Prince William weihte am Dienstag das neue Trainingsgelände von Aston Villa ein.
Prince William weihte am Dienstag das neue Trainingsgelände von Aston Villa ein.
© Imago Sportfotodienst

04. Mai 2021 - 18:40 Uhr

Prince William bei seinem Lieblingsclub

Besonderer Moment für einen besonderen Besucher: Am Dienstag weihte Prince William das neue Trainingsgelände des englischen Erstligisten Aston Villa ein. Der 38-Jährige ist seit seiner Kindheit Fan des Vereins – und das zeigte er auch bei dem Termin.

Auftritt in Aston-Villa-Farben

Der britische Prinz William hat am Dienstag als Ehrengast ein neues Trainingszentrum seines Lieblings-Fußballclubs Aston Villa eröffnet. Der Herzog von Cambridge trug zu dem Termin in Bodymoor Heath nahe Birmingham einen dunkelblauen Anzug und darunter einen weinroten Pullover und ein hellblaues Hemd – die traditionellen Vereinsfarben des Premier-League-Clubs, der aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz rangiert.

William, der auch der Präsident des englischen Fußballverbands FA ist, scherzte auf dem Trainingsgelände in den Midlands mit Personal und Spielern. Der 38-Jährige lobte das regionale Engagement des Vereins, der unter anderem sein Stadion als Impfzentrum zur Verfügung stellt. "Ich kann mir keinen cooleren Ort als Villa Park für eine Impfung vorstellen", sagte William und scherzte mit Blick auf Villas Lokalrivalen: "Es sei denn, man ist Fan von Birmingham City."

William wurde dann auch einen Moment sportlich und zeigte, dass er ein Experte ist und eine Meinung zu dem wohl größten Streitthema im aktuelle Fußball hat – dem Videoschiedsrichter (VAR). "Der VAR verursacht zwar manchen Herzinfarkt, aber davon abgesehen ist er großartig", sagte der fußballbegeisterte Thronfolger. Er verriet auch, wie er als kleiner Junge Aston-Villa-Fan geworden sei. Seine Schulkameraden seien alle Fans von Manchester United und Chelsea gewesen, so William, darauf habe er keine Lust gehabt. "Ich wollte eine Mannschaft, die eher im Mittelfeld der Tabelle steht und mir das Gefühl einer emotionalen Achterbahnfahrt gibt."

DPA/SHO

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