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Osnabrückerin beim Gassigehen von fremden Mann verprügelt

Sie schrie um Hilfe

Osnabrückerin beim Gassigehen von fremden Mann verprügelt

ARCHIV - ILLUSTRATION - 24.04.2017, Bayern, Ebenhofen: Ein Mann greift nach einer Frau, von beiden sind nur die Schatten zu sehen. (zu dpa "Gewalt gegen Frauen: Millionen betroffen, nur wenige suchen Hilfe" vom 18.07.2018) Foto: Karl-Josef Hildenbran
Die Anrufer bei der Polizei hatten die Hilfeschreie einer Frau gehört und diese mit schweren Gesichtsverletzungen am Waldrand entdeckt.
kjh nic sab, dpa, Karl-Josef Hildenbrand

48-Jährige erleidet schwere Verletzungen

Sie wollte nur eine Abendrunde Gassi mit ihrem Hund durch den Wald gehen, als eine 48-Jährige Osnabrückerin wie aus dem Nichts von einem ihr unbekannten Mann angegriffen worden sein soll. Er schlug sie so stark, dass sie mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste, schreibt die Polizei Osnabrück.

Spaziergänger hören ihre Hilfeschreie

Am Mittwochabend alarmierten Spaziergänger die Polizei, da sie Hilfeschreie einer Frau gehört und diese mit schweren Gesichtsverletzungen am Waldrand entdeckt haben. Die 48-Jährige hatte in ihrer Verteidigung ihren Hund losgelassen, der weggelaufen sei. Dieser wurde von Passanten am gleichen Abend wieder gefunden und vorerst von einem Nachbar versorgt. Die Osnabrückerin konnte am nächsten Tag das Krankenhaus wieder verlassen und sich zu Hause von den Verletzungen und vom Schock erholen.

Tatverdächtiger polizeibekannt

Durch die Täterbeschreibung des Opfers konnte ein polizeibekannter Verdächtiger zuerst gefasst werden. Der 23-Jährige Osnabrücker bestritt aber die Tat. „Da kein dringender Tatverdacht gegen den 23-Jährigen begründet werden konnte, wurde er wieder in Freiheit entlassen. Aufgabe der Ermittlerinnen und Ermittler ist es nun, anhand gesicherter Spuren den Tatablauf zu rekonstruieren und weitere be- und entlastende Momente für den Tatverdacht gegen den Osnabrücker zu sammeln.“ so die Polizei Osnabrück. (kum)