Arzt wollte sie zu seiner Sex-Sklavin machen Schicksal von „Schweden-Fritzl”-Opfer Isabel Eriksson wird Streaming-Serie

Diese Tat erschütterte Schweden!
Isabel Eriksson wurde Opfer eines skrupellosen Verbrechers. Der Arzt Martin Trenneborg wollte die junge Frau zu seiner Sex-Sklavin machen, betäubte und entführte sie. Der schockierende Plan geht nicht auf, nach sechs Tagen wird Eriksson von ihrem Alptraum erlöst. Die ganze Geschichte erzählt sie jetzt bei der schwedischen Streaming-Plattform „Viaplay“.
Isabel Eriksson stellt sich ihrem Trauma
Dort heißt es: „Nachdem Isabel Eriksson eine grauenhafte Entführung überlebt hat, wird sie mit ihrem Trauma aus der Vergangenheit konfrontiert. Sie kämpft gegen eine posttraumatische Belastungsstörung, stellt sich ihren Ängsten und besucht den unheimlichen Bunker erneut, in dem ein verrückter Arzt sie gefangen hielt.“
Der Fall macht international Schlagzeilen, Trenneborg geht als „Schweden-Fritzl“ in die Kriminalgeschichte ein. Eriksson sagt der schwedischen Zeitung „Aftonblatt“, das habe ihr geholfen, das schreckliche Geschehen aus dem Jahr 2015 zu verarbeiten.
Ihr Peiniger hatte sie in seine Gewalt gebracht und in einen schall- und lichtisolierten Bunker hinter dicken Sicherheitstüren eingesperrt. Er erklärte der schockierten Frau, dass sie seine „Freundin“ sein werde. Sein Plan sah vor, Eriksson regelmäßig zu vergewaltigen. Der Arzt entnahm ihr Blut, er wollte ausschließen, dass sie Geschlechtskrankheiten hatte, damit er ungeschützt Sex mit ihr haben kann.
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Sie ist Escortdame, als sie den Arzt kennenlernt
Die heute 39 Jahre alte Frau erzählt der Zeitung, was sie bereits 2016, ein Jahr nach der Entführung, im schwedischen Fernsehen berichtet hatte. Eriksson war ihrem Entführer als Escortddame begegnet und zunächst begeistert gewesen. Nach dem ersten Date war es zu einer weiteren Verabredung gekommen, zu der ihr Kidnapper Sekt und Obst mitbrachte. „Ich erinnere mich, dass er mich mit Erdbeeren fütterte“, erzählt sie seinerzeit in der Talkshow ‘Skavlan’. Danach wurde sie bewusstlos, weil Trenneborg die Früchte in KO-Tropfen getränkt hatte. Er verschleppte sie in ein abgelegenes Gehöft in Südschweden, mehrere Autostunden von Erikssons Wohnung in Stockholm entfernt.

Sie erinnert sich genau an den Moment, als sie neben ihrem Peiniger aufwachte. Zuerst habe sie auf ein Blechdach geschaut, dann einen Mann erblickt, der neben ihr auf einem Stuhl saß und sie beobachtete. „In meinem Arm steckte eine Kanüle, die ich mir schnell rauszog. Dann sagte er, dass er mich gekidnappt hat und plant, mich einige Jahre festzuhalten.“ Die junge Frau geriet in Panik: „Zuerst habe ich versucht, ihn zu attackieren und zu fliehen. Ich habe ihn mit zwei Nägeln angegriffen. Aber ich war noch immer leicht betäubt.“
„Wir hatten nie Sex”
Eriksson war ihrem Peiniger ausgeliefert. „Er sagte: Wenn ich es noch mal versuche, würde er mich ans Bett fesseln und es gäbe nur noch Knäckebrot zu essen.“ Selbst wenn sie ihn töten würde, käme sie nicht heraus und bliebe mit einer „stinkenden Leiche” zurück. Trenneborg erklärte ihr detailreich und voller Stolz, dass er alles selbst gebaut habe. Sie selbst hatte keine Ahnung, ob sie in einem unterirdischen Verlies oder über der Erde war. „Es war kalt und dreckig. Der Boden war aus Steinen, überall standen Zementsäcke.“

Ihr Entführer machte sich offenbar einen Spaß daraus, sie zu quälen und setzte gruselige Masken auf. „Ich dachte erst, es wäre jemand anderes. Ich sagte zu ihm, dass ich entführt worden bin und dass er mir helfen soll. Dann bemerkte ich, dass es der Entführer war. Er fand das lustig.“ Ständig suchte der 39-Jährige ihre Nähe. „Er wollte, dass wir zusammen einschlafen. Das war fürchterlich neben jemandem zu schlafen, der einen entführt hat. Er wollte die ganze Zeit Körperkontakt. Wir hatten aber nie Sex.“
„Ich will mein Leben wiederhaben“
Obwohl Trenneborg beim Prozess ein hoher IQ bescheinigt wird, unterschätzte er offenbar das Ausmaß des öffentlichen Interesses an dem Fall. Erikssons Entführung schockierte das ganze Land, überall hingen Plakate der Vermissten. Schließlich verlor ihr Peiniger die Nerven und brachte sie zur Polizei. Sie sollte behaupten, sie sei freiwillig bei ihm. „Der Polizist hat mich in einen Raum geführt. Ich konnte mich nicht zusammenreißen und bin zusammengebrochen. Ich sagte dann, dass ich von dem Mann, der da draußen sitzt, entführt wurde.“

Eriksson sagt damals: „Ich will mein Leben wiederhaben.“ Durch die Entführung habe sie begriffen, was im Leben eigentlich wichtig sei. „Vorher dachte ich an das viele, schnell verdiente Geld und an die Reisen. Das fand ich gut. Aber heute habe ich ganz andere Vorstellungen.“ Das war 2016.
„Seine Strafe hätte höher sein müssen”
Heute sagt sie im Aftonblatt-Interview: „Ich glaube, dass mich der Aufenthalt im rekonstruierten Bunker gestärkt hat und ich mich jetzt sicherer fühle. Der Dokumentarfilm hat mir dabei geholfen, die Situation auf eine Weise zu verarbeiten, die das Gesundheitswesen nicht leisten konnte.“ Ihr Peiniger wird zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, die Strafe wird später auf acht Jahre reduziert. „Das war zu kurz, es hätte länger sein müssen“, sagt sie der Zeitung.
Hier streamen: Verbrechen, die uns bewegten - der Fall Josef Fritzl
Martin Trenneborg ist inzwischen aus dem Gefängnis entlassen worden und lebt unter einem anderen Namen in Schweden. Auch Isabel Eriksson hat eine neue Identität angenommen und heißt heute anders.


