Deutsche Rodler fürchten chinesische Datenkrake

Olympia-Favorit Loch: In Peking lieber Papier und Stift statt Laptop

27. Oktober 2021 - 19:05 Uhr

Loch: "Sind in einer Zwickmühle"

Drei Olympia-Siege, 13 WM-Titel, sieben Triumphe im Gesamtweltcup: Felix Loch ist – das kann man mit Fug und Recht sagen – ein Jahrhundert-Rodler. Und zwar einer, der sich auf seinen Erfolgen nicht ausruht, sondern auch in der Olympia-Saison 2021/22 wieder voll angreift! Bei den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar 2022) will der 32-Jährige im Eiskanal zu seiner vierten Goldmedaille rasen.

Allerdings war das Olympia-Fieber bei Loch auch schon mal größer. Die desaströse Menschenrechtslage in China und die kaum vorhandene Wintersport-Tradition dämpfen die Euphorie. Warum Loch einen Peking-Boykott dennoch für wenig sinnvoll hält und warum die deutschen Rodler in puncto Schlittendaten im Reich der Mitte auf Bleistift statt Laptop setzen, hat er uns im exklusiven Interview verraten – oben im Video.