So verändert eine Olympia-Medaille ein Sportler-Leben

Nicolas Kiefer: Alexander Zverev nach Halbfinal-Coup auf dem Weg zur Unsterblichkeit

30. Juli 2021 - 19:38 Uhr

Kiefer weiß, wie sich Olympia-Medaillen anfühlen

Alexander Zverev stand mit dem Rücken zur Wand, doch dann erhob er sich wie ein Riese und zog durch einen grandiosen Dreisatz-Sieg gegen Novak Djokovic ins Finale des olympischen Tennis-Turniers. Nun greift Deutschlands Tennis-Star nach Gold. Silber hat er bereits sicher. Die letzte Silber-Medaille für Deutschland im Tennis holte Nicolas Kiefer im Jahr 2004, zwar im Doppel, aber wie eine Medaille ein Sportler-Leben verändern kann, erzählt er im exklusiven Interview mit RTL-Reporter Peter Reichert – siehe Video oben.

Kiefer. Zverev haushoher Favorit im Finale

"Es gibt für einen Sporler nichts Größeres, als bei Olympia eine Medaille zu holen", sagte der mittlerweile 44 Jahre alte Kiefer, der in Athen 2004 an der Seite von Rainer Schüttler Silber im Doppel gewann. Ob sich Zverev in diesem Jahr sogar mit Gold in den Olymp heben kann? "Er ist haushoher Favorit im Finale (gegen den russischen Überraschungsfinalisten Karen Chatschanow, Anm.d.Red.), wenn er jetzt die Goldmedaille holt, macht er sich unsterblich", so Kiefer. (mli)

Auch interessant