Überwachungskamera filmt das Ende einer Freundschaft

Obdachloser (41) macht seinem geliebten Hund Teddy das Bett - und stirbt!

Obdachloser macht letztes Bett für seinen geliebten Hund, bevor er in der Nacht stirbt
Jonathan Ellerington schlief oft auf der Straße im Stadtzentrum von Hull (England). Immer an seiner Seite: sein geliebter Jack Russell Terrier Teddy
HullLive/MEN

Das traurige Schicksal dieses Mannes geht ans Herz: Jonathan Ellerington aus dem englischen Hull lebte auf der Straße. Der 41-Jährige war stadtbekannt, vor allem weil er sich rührend um seinen geliebten Begleiter Teddy, einen Jack Russel Terrier, kümmerte. Doch vor etwa einem knappen Jahr wird der Vater einer Tochter leblos aufgefunden. Videoaufnahmen der Kameras im öffentlichen Raum (CCTV) zeigen jetzt erst den erschütternden Moment, in dem Ellerington scheinbar auf den Bürgersteig sackte, berichtet die britische Zeitung „Metro“. Unmittelbar vorher soll der 41-Jährige sich noch liebevoll um seinen geliebten Hund gekümmert haben. Dem Vierbeiner habe er sein Bett gemacht, bevor Ellerington dann für immer einschlief, so das Blatt.

Wohnungsloser Jonathan Ellerington stirbt auf den Straßen von Hull (England)

Dem Bericht zufolge saß Jonathan Ellerington am Abend des 17. Dezember vor dem Café, wie Überwachungsaufnahmen zeigen. Er machte sein Bett und dann das von Teddy, bevor er um 20.30 Uhr bewusstlos wurde. Später wird eine Obduktion zeigen, dass der 41-Jährige an einer Heroin-Überdosis gestorben war. Lange hatte er versucht, von den Drogen loszukommen, um seine Tochter wieder sehen zu können, berichtet das englische Boulevardblatt „Daily Mail“. Jon und Teddy hatten dem Blatt zufolge keine Unterkunft für Wohnungslose bekommen - offenbar weil diese nicht für Tiere ausgelegt war.

Beste Freunde bis in den Tod: Jonathan und sein Jack Russell Terrier Teddy
Beste Freunde bis in den Tod: Jonathan und sein Jack Russell Terrier Teddy
HullLive/MEN

Wohnungslose mit Haustieren sollen künftig von Unterkünften partizipieren

Das soll sich in Hull nun ändern: Kurz nach Jons Tod sprach der Stadtrat von Hull seiner Familie sein Beileid aus und betonte, dass es für Menschen mit Haustieren, die obdachlos oder von Obdachlosigkeit bedroht sind, in der Stadt künftig Unterkünfte geben soll, so „Daily Mail“.

Umgerechnet 2.000 Euro wurden von den Menschen gesammelt, die große Sympathien für Jon hatten. Mit dem Geld sollte seine Beerdigung bezahlt und seine Familie unterstützt werden. Sein Jack Russell Terrier Teddy hat dort auch sein neues Zuhause gefunden. Bei Jons Familie, die er wegen seiner Drogen-Sucht, nie wieder sehen konnte. (kra)