Comeback nach 0:2-Rückstand

Nach Toiletten-Selbstgespräch dreht Djokovic das Match

 Mandatory Credit: Photo by Ella Ling/Shutterstock 13012864cv Novak Djokovic celebrates winning his quarter final match Wimbledon Tennis Championships, Day 9, The All England Lawn Tennis and Croquet Club, London, UK - 05 Jul 2022 Wimbledon Tennis Cha
Novak Djokovic
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Lange sieht es nach einem überraschenden K.o. für den Titelverteidiger aus. Novak Djokovic liegt im Viertelfinale von Wimbledon bedrohlich hinten, dreht dann in einem Kraftakt die Partie. Woran hat es gelegen? Nun ja, die Toilette spielte nach eigener Aussagen eine wichtige Rolle.

Djokovic motiviert sich selbst auf dem stillen Örtchen

Novak Djokovic steht im Halbfinale von Wimbledon. Der Serbe gewann am Dienstag gegen Südtiroler Jannik Sinner nach 0:2-Satzrückstand 5:7, 2:6, 6:3, 6:2, 6:2.

Der Topfavorit verhinderte damit seine erste Niederlage in Wimbledon seit 2017, als er im Viertelfinale gegen den Tschechen Tomas Berdych verletzungsbedingt hatte aufgeben müssen. Wie hat er die Wende eingeläutet? Nach dem zweiten Satz habe er "auf der Toilette ein kleines Motivationsgespräch mit mir selbst im Spiegel" gehabt", sagte Djokovic lächelnd: "Das ist manchmal notwendig, wenn es nicht läuft."

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Er zog nach seinen jüngsten drei Siegen auf dem "heiligen Rasen" (2018, 2019, 2021) zum vierten Mal hintereinander und zum elften Mal insgesamt ins Halbfinale ein. 2020 war das Turnier wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.

Am Freitag spielt Djokovic gegen Cameron Norrie um einen Platz im Endspiel. Norrie hielt die britischen Hoffnungen auf einen Heimsieg ebenfalls durch einen Fünfsatzsieg über David Goffin (Belgien) am Leben. Nach dem 3:6, 7:5, 2:6, 6:3, 7:5 in 3:28 Stunden steht der Weltranglistenzwölfte zum ersten Mal im Halbfinale eines Grand Slams.

"Die Erfahrung, so viele Spiele hier schon gewonnen zu haben, hat mir geholfen", sagte Djokovic nach seinem 26. Sieg in Serie in Wimbledon und dem 84. im Einzel dort insgesamt. Damit liegt er gleichauf mit Jimmy Connors; nur Rekordsieger Roger Federer (105) hat noch mehr Erfolge gefeiert. (msc/sid)