2. August 2016 - 9:52 Uhr

"Ninja Warrior"-Finalist Oliver kämpft bis zur letzten Sekunde

240 Teilnehmer und 28 Finalisten, doch nur ein Athlet schafft es überhaupt, die erste Runde im Finale von "Ninja Warrior Germany" zu meistern: Oliver Edelmann. Mit Muskelkraft, Ausdauer und vor allem einem grenzenlosen Willen, meistert er im Finale der "härtesten Show Deutschlands" den ersten Run – und das in allerletzter Sekunde. Damit ist er aber der erste Teilnehmer, der im zweiten Lauf antritt und der Held der ersten Staffel von "Ninja Warrior Germany".

"Ninja Warrior"-Athlet Oliver Edelmann
"Ninja Warrior"-Athlet Oliver Edelmann schafft den ersten Run in allerletzter Sekunde und wird der Held der Staffel.
© RTL / Stefan Gregorowius

Das Finale von "Ninja Warrior Germany" macht dem Titel "die härteste Show Deutschlands" alle Ehre. In der ersten Runde müssen die Athleten neun Hindernisse meistern: Den Klassiker "Fünfsprung", die "fliegende Untertasse", die widerspenstigen "Balance-Brücken" sowie das "Cargo-Netz mit Trampolin". Anschließend folgen das jede Menge Muskelkraft erfordernde "Windspiel" und die Wand. Anders als in der Vorrunde und der Final-Qualifikation stehen danach noch drei weitere Hindernisse an: Die "Ketten-Schaukel", der rutschige "Tunnel-Sprung" und schließlich die gefürchtete "unsichtbare Leiter".

Die ersten 18 Teilnehmer scheitern schon in der ersten Runde spätestens am letzten Hindernis – bis Oliver Edelmann sich in den Parcours wirft. Seine 17 Freunde und Familienmitglieder feuern den 22-Jährigen von Beginn an ordentlich an und tragen ihn mit ihrem Beifall fast schon durch die ersten Hindernisse. "Keine Nachlässigkeit", fordert "Ninja Warrior"-Moderator Frank "Buschi" Buschmann mehrfach und lobt bei den "Balance-Brücken" Olivers "tolles Körpergefühl". "Der gibt Gas", stellt auch Buschis Kollege Jan Köppen am Cargo-Netz fest.

Am "Windspiel" sind schon einige von Olivers Vorgängern gescheitert, doch der 22-Jährige hangelt sich ganz bedacht durch das schwierige Hindernis und nutzt dabei die zuvor gut gemachte Zeit.

"Ninja Warrior"-Moderator Frank Buschmann: "Oli, du bist ein Gott!"

"Ich werde bekloppt hier, ich werde bekloppt", kann sich Frank Buschmann kaum halten als der "Ninja Warrior"-Athlet die Wand direkt im ersten Anlauf meistert. Im Anschluss stellen auch die "Ketten-Schaukel" und der "Tunnel-Sprung" für ihn kein Hindernis dar. Mit einer Minute Restzeit startet der Finalist in die "unsichtbare Leiter", die ihm noch einmal alles abfordert. "Puste lieber noch zwei-, dreimal durch", findet auch Jan Köppen. Der Schüler hat sichtlich zu kämpfen, gibt aber alles und zeigt seinen Kampfgeist. "Wird der Erste", wünscht sich Jan und Buschi predigt fast schon – auch um sich selbst zu beruhigen: "Ruhig, ruhig, ruhig…"

Einen Meter vor dem Ende beginnt schließlich schon der 10-Sekunden-Countdown. Ganz fokussiert und mit seinen scheinbar letzten Kraftreserven kämpft sich Oli durchs Ziel und drückt 1,3 Sekunden vor Ablauf der Zeit auf den erlösenden Buzzer. "Jaaaaaa", entfährt es dem Moderatoren-Duo und Frank Buschmann fasziniert: "Oli, du bist ein Gott! Ich liebe diese Show!" Auch Jan Köppen fällt ein Stein vom Herzen: "Was haben wir auf diesen Moment gewartet! Das ist die Helden-Geschichte des Abends", prophezeit Jan Köppen. Als erster Athlet schafft es Oliver Edelmann in den zweiten von insgesamt vier Final-Läufen und ist nach seinem ersten Run fix und fertig: "Ich hab gar keine Worte. Der Kurs ist so hardcore anstrengend. Jeder, der das annähernd geschafft hat, hat meinen größten Respekt. Das ist fast unmöglich!"