Wirkstoff für ein glatteres Hautbild Niacinamid: Welche Effekte hat das Beauty-Vitamin?

Niacinamid ist aus der Beauty-Welt nicht mehr wegzudenken. Als Wirkstoff wird das B-Vitamin in Waschgels, Seren und Cremes verwendet – doch was kann Niacinamid?
Produkte mit Niacinamid versprechen ein glatteres Hautbild. Niacinamid soll also gegen Unreinheiten, große Poren und Fältchen helfen sowie aufhellend wirken. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein – also, was ist dran an dem Beauty-Vitamin Niacinamid? Wir nehmen Expertenmeinungen und Produkte unter die Lupe.
Was kann Niacinamid?
Der Wirkstoff Niacinamid ist auch als Niacinamide oder Nikotinsäure bekannt. Niacinamid ist ein B3-Vitamin, das nicht nur auf der Haut, sondern im ganzen Körper am Stoffwechel beteiligt ist. Laut des dermatologischen Fachportals der Altmeyer-Enzyklopädie kann eine Konzentration von zwei bis fünf Prozent die Herstellung von Fettbausteinen in der Haut fördern.
Produkte mit Niacinamid* können demnach zahlreiche positive Effekte für die Haut erzielen, etwa die Optimierung der Hautbarriere, eine reduzierte Talgproduktion und eine verfeinerte Optik. Deshalb lohne sich der entzündungshemmende Wirkstoff insbesondere bei fettiger Haut oder Mischhaut, aber auch bei Trockenheit und Fältchen könne sich Niacinamid positiv auswirken, so die Experten des Altmeyer-Fachportals.
Bestätigte Wirkung: Laut Dr. Natkritta Hüppe von der Dermatologie der Uniklinik Mainz ist der positive Effekt von Niacinamid mit fundierten Studien belegt. Demnach ist der Wirkstoff insbesondere für ein ebenmäßigeres und frischeres Hautbild im Einsatz, denn die porenverfeinernde und aufhellende Wirkung ist nachgewiesen.
Gesichtsserum mit Niacinamid: Die Vorteile
Mit einem Niacinamid-Serum ist die Hautpflegeroutine ganz einfach ergänzt. Das dickflüssige Serum wird direkt auf die gereinigte Haut aufgetragen.
Ein Beispiel ist etwa dieses Booster-Serum mit Niacinamid*. Laut Hersteller Rituals lassen sich darüber sogar noch mehr Seren benutzen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Hochprozentiger ist dieses Niacinamid-Serum* mit 20 Prozent Niacinamid – hier sollte besonders auf die Verträglichkeit geachtet werden.
Der Vorteil bei einem Serum: Das Serum ist dickflüssig und zieht direkt auf der Haut schnell ein. Dank der Textur lassen sich Wirkstoffe selbst unter der Feuchtigkeitscreme* individuell kombinieren und anpassen.
Niacinamid und Vitamin C: Das Geheimnis für strahlende Haut
Wer auf Niacinamid setzt, um ein frisches und ebenmäßiges Hautbild zu fördern, schaut sich eine Wirkstoff-Kombination am besten genauer an: Die Mischung aus Niacinamid und Vitamin C ist laut Dr. Natkritta Hüppe optimal, um Unreinheiten, großen Poren und dunklen Flecken den Kampf anzusagen. Niacinamid-Serum mit Vitamin C* soll aufhellend und verfeinernd wirken.
Für wen eignet sich die Kombi? Die beiden Wirkstoffe sind bei unreiner Haut empfehlenswert, denn Niacinamid wirkt entzündungshemmend und verfeinernd. Die aufhellenden Eigenschaften helfen, Pickelmale schneller verschwinden zu lassen. Bei trockener und reifer Haut verringern die Wirkstoffe Poren und Fältchen, das schafft ein ebenmäßiges Hautbild.
Lohnt sich ein Waschgel mit Niacinamid?
Ein Waschgel mit Niacinamid* kann Experten zufolge bei der täglichen Anwendung gegen Unreinheiten und fettige Haut helfen. Doch die Wirkstoffe bleiben im Vergleich zum Serum kürzer auf der Haut, der Effekt ist demnach begrenzt. Trotzdem lassen sich Waschgele mit Niacinamid, Salicylsäure & Co. bei Mischhaut und fettiger Haut für eine porentiefe Reinigung anwenden. Für den vollen Effekt sollten sich die Wirkstoffe jedoch in höherer Konzentration in einem Gesichtsserum oder einer Creme wiederholen.
Wichtig: Ein neuer Wirkstoff sollte immer langsam und vorsichtig in die Pflegeroutine integriert werden. Deshalb sollten Nutzerinnen und Nutzer ein hochkonzentriertes Serum lieber erstmal ein bis zwei Mal die Woche auftragen und Hautreaktionen beobachten. Außerdem ist der Sonnenschutz tagsüber nicht zu vernachlässigen, auch im Winter schützt eine Creme mit Lichtschutzfaktor* die Haut vor Sonnenstrahlen. Dies ist besonders wichtig, denn Säuren und bestimmte Wirkstoffe können die Haut angreifbarer machen.
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Diese Hauttypen können von Niacinamid profitieren
Niacinamid klingt nach einem richtigen Power-Vitamin. Neben der entzündungshemmenden Wirkung gegen Pickel und Unreinheiten, profitieren auch Menschen mit normaler und trockener Haut von den Effekten für einen strahlenden Teint. Deshalb sind Produkte mit Niacinamid definitiv einen Versuch wert. Wichtig ist ein langsames Austesten sowie eine ergänzende Feuchtigkeitspflege mit Lichtschutzfaktor.
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